Apple plant einen iShoe?

Sichert sich Patent auf technisierte Schuhe

Laut einem Patentantrag plant Apple eine Art iShoe: In dem US-Patent, das über die die Website des US Patent and Trademark Office (USPTO) an die Öffentlichkeit gelangt ist, beschreibt Apple zahlreiche Sensoren und sogar ein Hinweissystem, das der Hersteller in einen Schuh integrieren möchte. Die integrierten Sensoren sollen unter anderem zu Körper und Aktivitäten des Schubesitzers auf Wunsch Auswertungen ausgeben, aber auch informieren, wenn der Schuh quasi abgetragen ist und ein Ersatz fällig wäre.

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Laut Apple könnten abgenutzte Schuhe den Füßen des Trägers schaden – damit könne man mit einem intelligenten Schuh, der seine eigene Qualität erkennt, Schluss machen. In den Schuhen sollen im wesentlichen Drucksensoren, ein Accelerometer sowie eine Art Alarmsystem stecken, das den Besitzer hinweist, wenn das Tragen seines Schuhes keinen Sinn mehr macht. In den Schuhen würden dann LEDs und auch ein Akku stecken. Möglich wäre gar eine Wi-Fi-Anbindung zur Vernetzung mit iPad und iPhone.

Techniken zur Überwachungen der Nutzeraktivitäten gibt es bereits in manchen Sportschuhen – beispielsweise der Firma Nike. Auf diese Weise lassen sich Trainingseinheiten und -Fortschritte dokumentieren.

Apples Patent hinterlässt allerdings einen bitteren Nachgeschmack: Denn wer sagt, dass die Benachrichtigungen wirklich erst erscheinen, wenn der Schuh abgenutzt ist? Theoretisch besteht hier eine hohe Missbrauchsgefahr, so dass Hersteller ihre Kunden weit vor Abnutzung ihrer Schuhe zu neuen Modellen locken könnten. Ob sich Nutzer somit auf ein derartiges System verlassen könnten / wollten, ist offen.


Quelle: AppleInsider

André Westphal

Redakteur

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