Ubisoft: Zeit sei reif für „Always On“

Internetverbindungen seien Standard

Laut Ubisofts Yannis Mallat, Geschäftsführer der Zweigstelle in Montreal, seien die Spieler von heute bereit für eine Maßnahme wie Microsofts potentielles „Always On“. Die nächste Konsolengeneration und auch die entsprechenden Spiele würden sich nach Mallats Ansicht mehr auf Online-Dienste konzentrieren – auch in Single-Player-Titeln. Deswegen mache die Voraussetzung einer permanenten Internetverbindung Sinn. Es werde mehr und mehr Spiele geben, bei denen man direkt in die Sessions anderer Spieler ein- bzw. aussteigen könne.

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Zudem sollen Vernetzungen zwischen Apps für Smartphones und Tablets sowie Spielen auf traditionellen Konsolen bald zum Standardrepertoire der Entwickler zählen. Zu „Always On“ erklärt Mallat: „Ich denke viele Menschen sind ohnehin bereits über diverse Geräte quasi immer online – die Kundschaft ist also bereit dazu.“

In diesem Bezug vernachlässigt Mallat allerdings, dass die meiste Kritik aus der Spielerschaft sich auf den Online Zwang konzentriert. Mallat vergisst, dass es einen großen Unterschied macht, ob man freiwillig jederzeit an das Internet angebunden ist oder aber auf Kernfunktionen seiner Konsole verzichten muss, sobald man die Online-Verbindung trennt.

Quelle: TheGuardian

André Westphal

Redakteur

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