US-Abgeordnete haken bei Google Glass nach

Kritische Fragen zur Privatsphäre der Anwender

In den USA haben acht Abgeordnete einen Brief an Googles Geschäftsführer Larry Page verfasst. Das Schreiben dreht sich in erster Linie um Googles kommende Smartphone-Brille Google Glass. So fragen die Abgeordneten nach, wie Google gedenkt die Privatsphäre der Nutzer zu achten. Etwa hakt man konkret nach, um zu erfahren, wie die Gesichtserkennung bei Google Glass arbeitet und ob sie auch andere Objekte erfasst. Die Abgeordneten möchten auch wissen, ob sich Dritte auf Wunsch von „dieser Art der Datensammlung“ schützen können und wenn ja wie.

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Leicht ironisch fragen die acht US-Abgeordneten auch, die sowohl aus der demokratischen als auch der republikanischen Partei stammen, ob Google tatsächlich verhindert, dass der Konzern nicht wieder wie bei Street View „versehentlich“ weitere Daten einsammelt.

Der Brief beschäftigt sich noch in vielen weiteren Fragen kritisch mit Datenschutz und Privatsphäre für sowohl Nutzer aber auch Dritte, die mit Google Glass in Berührung kommen. Im Brief setzt man dem Google-Geschäftsführer Larry Page eine Frist bis zum 14. Juni 2013, um sich zu äußern.

Quelle: JoeBarton

André Westphal

Redakteur

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