Razer-CEO liebt Apple

Kritisiert dagegen Dell und HP

Der Geschäftsführer des Herstellers Razer, Min-Liang Tan, hat sich in einem Interview mit dem Magazin The Verge zum aktuellen Stand der PC-Industrie geäußert. Dabei kam er auch auf die Konkurrenz zu sprechen und legte seine Abneigungen und Vorlieben offen. Tan sieht die Zukunft dabei optimistisch und hält Meldungen über den Tod des klassischen PCs für Unsinn. Es sei nicht der PC an sich, der in der Krise stecke, sondern die PC-Hersteller, welche zu wenig Innovationsanstöße liefern würden. Speziell Dell und HP hebt Tan als Negativbeispiele heraus.

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Laut Tan würden Dell und HP sich schlicht nicht mehr ausreichend für den PC-Markt engagieren – hier liege auch die Chance für Razer neben Peripheriegeräten nun innovative Desktop-PCs und Notebooks anzubieten. Für Razer gehe es laut dem Geschäftsführer dabei nicht darum wirtschaftlich abzusahnen, denn dafür seien die Gewinnmargen im PC- und Notebook-Segment zu gering, sondern Produkte anzubieten, die man auch selbst gern mit nach Hause nähme. Laut Tan gehe dieser Plan auf, denn man könnte beispielsweise als kleiner Hersteller kaum der Nachfrage der Blade-Notebooks durch die Kunden nachkommen.

Apple sei in diesem Rahmen ein großes Vorbild, denn der Hersteller habe eine sehr loyale Kundenbasis um sich geschart – dies sei auch Razer gelungen, die man mit Apple zu seinen Anfangszeiten vergleichen könne. So steht auch Tan ein, dass er „Apples Produkte liebt“ und lobt speziell deren hervorragendes Design. Razer gehe vor wie Apple früher: Man rechne sich nicht zuerst Gewinnmargen aus und baue danach eine entsprechendes Produkt. Stattdessen beginne alles bei Razer mit einem Produkt, für das es im Unternehmen Begeisterung gebe – erst dann denke man über den Preis und die Gewinnmargen nach.

Quelle: TheVerge

André Westphal

Redakteur

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