Intel könnte ARM-Chips bauen

Meint es ernst mit der Auftragsfertigung

Intel hat den Vorteil, nicht nur Prozessoren zu entwickeln, sondern auch selbst in eigenen Werken fertigen zu können. Als Hersteller macht es dabei natürlich wirtschaftlich Sinn, seine Fertigungskapazitäten möglichst voll auszulasten. Hier zeigt sich der neue Geschäftsführer des Unternehmens, Brian Krzanich, dann wesentlich aufgeschlossener als sein Vorgänger Paul Otellini. Krzanich hält sich nämlich sogar die Möglichkeit offen Chips auf ARM-Basis für Intels direkte Konkurrenten zu bauen.

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Gleichzeitig betont Krzanich aber, dass man seine Strategie hier aktuell sehr vorschtig abwiege: Sollte man ARM-Chips fertigen, gäbe man nämlich einen wichtigen Trumpf aus der Hand. So möchte Intel im mobilen Segment mit seinen x86-Chips Fuß fassen, hat aber derzeit Probleme sich gegen die dominate ARM-Infrastruktur durchzusetzen. Die eigenen Fertigungskapazitäten sind jedoch ein Pluspunkt Intels.

Paul Otellini hatte damals zugestimmt Chips für Apple zu fertigen. Krzanich spinnt diese Strategie weiter und möchte auch für andere Partner fertigen. Krzanich richtet seine Aufmerksamkeit also wesentlich stärker auf die Auftragsfertigung für Partner, als dies noch bei Otellini der Fall war.

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Quelle: Xbitlabs

André Westphal

Redakteur

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