Günstige 4K-TVs für Deutschland

Hisense plant Kampfpreise

Samsung hat bereits verhältnismäßig „günstige“ 4K-TVs angekündigt. Jetzt setzt der chinesische Hersteller Hisense eins drauf. In Deutschland will man Modelle mit 50 Zoll Diagonale und 3840 x 2160 Bildpunkten ab 2000 Euro anbieten. Wer auf 58 Zoll aufstocken will, löhnt 3000 Euro. Teurer wird es bei den 4K-Modellen mit Bilddiagonalen von 65 bzw. 85 Zoll: Jene sollen 5000 bzw. respektive 15.000 Euro kosten. Dennoch sind die Preisempfehlungen im Verhältnis ein Schnäppchen – LG, Samsung und Sony verlangen für vergleichbare 4K-TVs 7000 bis 20.000 Euro.

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Zu den weiteren technischen Daten hält sich Hisense noch relativ bedeckt. Es sollen vier HDMI-Eingänge und drei USB-Anschlüsse zur Verfügung stehen. Natürlich unterstützt man auch stereoskopisches 3D – je nach Modell aktiv oder passiv. Optional können Käufer der 4K-TVs nachträglich noch eine Skype-Webcam am Gerät anbringen.

Wie immer geben wir hier zu bedenken, dass sich die hohe Auflösung von 3840 x 2160 Bildpunkten nur bedingt für Durchschnittskunden lohnt, da sie erst ab sehr geringen Abständen und entsprechend großen Diagonalen wirklich sichtbar ist. Für die Bildqualität spielen hingegen andere Faktoren wie Schwarzwerte, Kontrastverhältnis und Farbräume eine größere Rolle als die bloße Auflösung. Zudem ist anzumerken, dass es für spätere 4K-Medien noch keine Standards gibt und die Gefahr enorm ist, dass in den nächsten Monaten gekaufte 4K-Bildschirme zu späteren Formaten inkompatibel bleiben.

Quelle: Heise

André Westphal

Redakteur

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