OLED-Technik muss noch ausreifen

Sei noch nicht bereit für große Bildschirmdiagonalen

Laut dem Präsidenten des Panel-Herstellers AU Optronics (AUO), Paul Peng, werden OLED-Bildschirme mit großen Bilddiagonalen noch eine ganze Weile brauchen, um klassische LCD-Bildschirme zu verdrängen. OLEDs bieten deutlich bessere Kontrast- und Schwarzwerte sowie Farbwiedergabe als LC-Displays. Peng gibt aber zu bedenken, dass die Produktionsausbeute weiterhin zu niedrig und die Herstellungskosten noch zu hoch seien. Erstmal werden sich laut Pengs Aussagen Bildschirme mit Ultra HD / 4K (3840 x 2160 Bildpunkte) am Markt ausbreiten.

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Somit nimmt der AUO-Präsident an, dass die LCD-Technik auch die nächsten Jahre dominieren wird. Nur im Marktsegment für kleine Displays, etwa in Smartphones, habe OLED insgesamt einen guten Stand. Die Panel-Hersteller hätten aber bereits weitere 150 Milliarden US-Dollar investiert, um die LCD-Produktion auszubauen und entsprechende Bildschirme mit Ultra HD zu liefern. Im Bereich für TVs und Monitore könnte sich Peng sogar vorstellen, dass OLED nie recht Fuß fasst: Er zieht hier den Vergleich zu Nischen-Techniken wie Field Emission Displays (FED), PDP und Surface-Conduction-Electron-Emitter-Displays (SED).

Quelle: DigiTimes

André Westphal

Redakteur

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