Intel Core i7-4960X & i7-4820K

Ivy Bridge E: Wiederbelebung des Sockel 2011

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Einleitung

Während die „Ivy Bridge“ Prozessoren für den Sockel LGA1155 bereits durch „Haswell“ für LGA1150 abgelöst wurden, führt Intel die Ivy Bridge-E CPUs für den vor zwei Jahren mit „Sandy Bridge-E“ eingeführten LGA2011 Sockel gerade erst ein. Einen neueren Chipsatz als den Intel X79 gibt es dagegen nicht, so muss weiterhin auf USB 3.0 im Chipset verzichtet werden.


Intel Core i7-4960X und i7-4820K

Bis zu sechs Kerne und 15 Megabyte Cache gibt es maximal, aber auch der Preis (rund 900 Euro) für den Core i7-4960X ist Oberklasse. Dafür bieten die CPUs aber auch 40 PCI Express Lanes und eignen sich perfekt für Systeme mit mehreren Grafikkarten. Durch ein DDR3-Quad-Channel-Interface mit bis zu 1866 MHz wird außerdem eine hohe Speicherbandbreite ermöglicht. Intel bietet aktuell drei Ivy Bridge-E CPUs an, wobei das günstigste Modell auf dem gleichen Preisniveau wie der Core i7-4770K liegt.


Intel Ivy Bridge-E Modellvielfalt

Beeindruckend ist auch die Verteilung der DIE-Fläche. Die CPU-Kerne geraten immer mehr ins Hintertreffen, dafür trumpft der Memory-Controller richtig auf, der selbst dem Cache Konkurrenz machen kann. Eine GPU ist bei den LGA2011-Prozessoren nicht vorhanden.


Intel Ivy Bridge-E DIE

Die flächenmäßig riesigen CPUs benötigen auch einen stärkeren Kühler. Statt 95 Watt TDP gibt es satte 130 Watt, welche unter Volllast abtransportiert werden möchten.
Wir haben uns den Core i7-4820K mit vier Kernen und 3,7 GHz und den Core i7-4960X mit sechs Kernen und 3,6 GHz näher angeschaut. Welcher Sockel und welches Modell für wen die richtige Wahl ist, könnt ihr auf den nächsten Seiten lesen.

Für unsere Tests haben wir übergreifend folgende Komponenten verwendet:

Testsystem

Zum Vergleich der Leistungsfähigkeit wurden die folgenden CPUs eingesetzt:

Core i7 LGA2011

  • CPUs:
    Intel Core i7-4960X (3,60 GHz)
    Intel Core i7-4820K (3,70 GHz)
    Intel Core i7-3960X (3,30 GHz)
    Intel Core i7-3930K (3,20 GHz)
  • Mainboard: ASUS Rampage IV Formula
  • RAM: 4x 4 GByte G.Skill RipJawsZ DDR3 @1600-9-9-9-24

Core i3/i5/i7 LGA1150

  • CPUs:
    Intel Core i7-4770K (3,4 GHz)
  • Mainboard: ASUS Z87-Deluxe
  • RAM: 2x 4 GByte ADATA XPG Gaming Series DDR3 @1866-9-11-9-27

Core i3/i5/i7 LGA1155

  • CPUs:
    Intel Core i7-3770K (3,5 GHz)
    Intel Core i7-2700K (3,5 GHz)
    Intel Core i7-2600K (3,4 GHz)
    Intel Core i5-2500K (3,3 GHz)
  • Mainboard: ASUS Maximus IV Extreme
  • RAM: 2x 4 GByte ADATA XPG Gaming Series DDR3 @1866-9-11-9-27

AMD Bulldozer / Phenom AM3+

  • CPUs:
    AMD FX-8120 (3,1 GHz)
    AMD FX-8150 (3,6 GHz)
    AMD Phenom II X6 1090T (3,20 GHz)
  • Mainboard: ASUS Crosshair V Formula
  • RAM: 2x 4 GByte ADATA XPG Gaming Series DDR3 @1866-9-11-9-27

AMD Llano FM1

  • APUs:
    AMD A6-3650 APU (2,6 GHz)
    AMD A8-3870K APU (3,0 GHz)
  • Mainboard: ASUS F1A75-V PRO
  • RAM: 2x 4 GByte ADATA XPG Gaming Series DDR3 @1866-9-11-9-27

Marc Kaiser

Redakteur

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