Google betreibt experimentelles Labor X

Sucht dort nach innovativen Lösungen

In einem Interview mit der BBC hat der Google-Mitarbeiter Astro Teller zu einem experimentellen Labor des Herstellers geplaudert. In der Forschungseinrichtung namens „X“ sucht man nach besonders ausgefallenen Lösungen, die bewusst als „Griffe nach den Sternen“ gelten. Sie können also durchaus aktuell nicht umsetzbar sein. Vielmehr gehe es darum, langfristig zu denken. Grob sei das Ziel ein Problem innerhalb von 10 Jahren um das Zehnfache zu verringern. Daher kommt auch der Name des Labors – X.

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Viele der Ideen im Google-Labor X klingen aktuell eher nach Science Fiction. Genau das sei laut Astro Teller aber das Ziel. Man suche bewusst nach Problemen, die man mit innovativen Konzepten lösen wolle. Als Beispiel nennt Teller die vielen Unfälle auf weltweiten Straßen. Für dieses Problem habe man im Labor X bereits recht früh an fahrerlose Fahrzeuge gedacht, die somit gegen menschliches Versagen immun seien. Mittlerweile sei die Idee vom selbstständig fahrenden Auto längst Realität und entwickele sich stets weiter.

Der Google-Manager betont dabei, dass man mit den Ideen natürlich langfristig Geld verdienen wolle, dies aber nicht der erste Gedanke sei: Entwickle man aus Profitstreben eine kleine Idee, die lediglich bekannte Produkte ein klein wenig besser mache, brauche man grandioses Marketing. Andernfalls werde man keine Kunden erreichen. Entwickle man aber eine bahnbrechende Idee, die vielen Menschen helfe, komme der Erfolg von ganz allein.

Quelle: BBC

André Westphal

Redakteur

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