Carmack schlüsselt Abschied von id auf

Entwicklung von VR-Technik nur bei Oculus möglich

John Carmack war einer der Mitbegründer des Entwicklerstudios id Software. Er hat unter anderem an Klassikern wie „Doom“ und „Quake“ mitgearbeitet. Letztes Jahr verließ er id Software, um seine Arbeit vollständig der Entwicklung des Virtual-Reality-Headsets Oculus Rift zu widmen. Eine Zeit hatte er zuvor seine Energie auf sowohl id Software als auch Oculus verteilt. In einem neuen Interview schlüsselt Carmack erstmals seinen Abschied von id auf. So hatte Carmack laut eigenen Aussagen auf eine engere Zusammenarbeit zwischen ZeniMax Media und Oculus gehofft – was aber ausgeschlossen wurde.

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Carmack hoffte offenbar, der Publisher würde zustimmen, dass Carmacks Spiele in Zukunft enger mit dem Oculus Rift verzahnt würden. Sein Plan war etwa das Spiel „Wolfenstein: The New Order“ auch als Präsentationsplattform für das Virtual-Reality-Headset zu verwenden. Auch für „Doom 4“ wäre eine Abstimmung auf das Oculus Rift nach den Wünschen des Entwicklers gewesen. ZeniMax Media hatte laut Carmack aber kein Interesse an einer derartigen Kooperation. Aus diesem Grund hätte Carmack bei id Software keine Gelegenheit gehabt das Oculus Rift aktiv einzubinden. Dies führte dann zu seiner Entscheidung vollständig zu Oculus zu wechseln.

John Carmack denkt, dass Virtual Reality das Gaming ähnlich beeinflussen könnte, wie damals der Wechsel von 2D- zu 3D-Spielen. Ob er damit recht behält, muss nun die Zukunft zeigen.

Quelle: USAToday

André Westphal

Redakteur

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