Streaming-Anbieter Oculu verklagt Oculus

Mögliche Umbenennung der Oculus Rift?

Wer kennt ihn nicht – den Streaming Anbieter Oculu? Gut, seien wir realistisch: Bekannt wie ein bunter Hund ist das Unternehmen aus Kalifornien nicht unbedingt. Dennoch reichen die Inhaber Kristensen Weisberg, LLP and Daniels, Fine, Israel, Schonbuch & Lebovits, LLP nun eine Klage gegen den ähnlich benannten Hersteller Oculus ein. Man wirf der Firma Verletzungen des Markenrechts sowie unlauteren Wettbewerb vor. So habe sich Oculu bereits 2010 seine Namensrechte gesichert – weit vor der Firma Oculus VR.

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Die Klage wirkt allerdings weit hergeholt, wenn man die Argumentation des Streaming-Anbieters verfolgt: Oculu habe ein Trademark für „das Streaming von Audio- und Video-Inhalten über das Internet“ inne. Man argumentiert nun Streaming über das Internet sei auch Bestandteil des Oculus Rift. Dies wirkt angesichts des Hauptanwendungsgebietes des Virtual-Reality-Headsets, nämlich Gaming, eher konstruiert. Dennoch bleibt Oculu dabei, dass die Gründer des Unternehmens „Oculus VR“ lediglich ein „S“ zum Namen dazugefügt hätten. Dies sei Oculus VR auch bewusst, denn man habe versucht Oculu seine Domain abzukaufen, um „Verwirrung zu vermeiden“. Laut Oculu sei Oculus das Verwechslungspotential also vollkommen bewusst.

Oculus enthält sich aktuell zu der Klage eines Kommentares.

Quelle: ArsTechnica

André Westphal

Redakteur

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