Facebook schluckt Oculus VR

Bereits Kritik aus der Entwickler-Community

Facebook did it again: Nach der Übernahme von WhatsApp hat sich Mark Zuckerbergs soziales Netzwerk nun Oculus VR, den Hersteller des Virtual-Reality-Headsets Oculus Rift, gekrallt. 2 Milliarden US-Dollar zahlt Facebook im Zuge der Übernahme – 400 Mio. US-Dollar in bar und den Rest in Aktienanteilen. Sollten bestimmte, gemeinsam vereinbarte Ziele erreicht werden, könnte sich der Kaufpreis auf 2,3 Milliarden erhöhen. Abschließen möchte man den Übernahmeprozess bis Ende des zweiten Quartals 2014. Was genau Facebook mit der VR-Technik vorhat, ist noch offen.

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Mark Zuckerberg äußert sich nur vage: „Die Plattform der Gegenwart heißt Mobile. Jetzt bereiten wir uns auf die Plattformen der Zukunft vor. Oculus hat die Gelegenheit, die sozialste Plattform aller Zeiten zu werden und die Art und Weise zu verändern, wie wir arbeiten, spielen und kommunizieren.“

In der Entwickler-Community zeigt sich bereits Skepsis: So hat der bekannte Entwickler des Spieles „Minecraft“, Markus Persson, angekündigt nun die Planung einer Version des Spieles für die Oculus Rift zu streichen. Persson betont, dass er Facebook beängstigend finde und dem Unternehmen nicht vertrauen könne.

Quelle: Heise

André Westphal

Redakteur

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