Crowdfunding-Projekt für Amiga-Spiele

"Armiga" als Retro-PC mit modernen Schnittstellen

Das Crowdfunding-Projekt „Armiga“ soll alten Disketten für den Commodore Amiga aus den 1980ern wieder neues Leben einhauchen. So planen die Macher einen kompakten PC mit einem Dual-Core auf ARM-Basis mit Oldschool-Disketten-Laufwerk aber modernen Schnittstellen zum Anschluss an TVs und Monitore. Man möchte quasi das Beste aus beiden Welten vereinen. Damit das Konzept aufgeht, hat man für den Armiga einen eigenen Floppy-Controller entwickelt. Am Ende will man den originalen Amiga 500 möglichst authentisch emulieren.

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Als Daten nennen die Macher neben besagter ARM-CPU USB-Anschlüsse für Joystick, Maus und Tastatur sowie externe Festplatten, einen SD-Kartenslot, Ethernet und HDMI. Vorinstallieren möchte man Google Android 4.2.2, so dass Anwender auch dieses Betriebssystem neben dem Amiga-Modus voll nutzen können. Sobald man allerdings ein Amiga-Spiel als Diskette einlegt, soll der jeweilige Titel direkt automatisiert starten. Auf Wunsch lassen sich die Games als ADF-Images auf externen Datenträgern sichern. Die Macher planen auch Spiele über eine einfache Benutzerführung jederzeit speicherbar zu machen.

Die angestrebte Gesamtsumme liegt bei 140.000 US-Dollar. Das Crowdfunding-Projekt ist noch bis zum 20. Mai 2014 aktiv. Weitere Informationen, etwa über die Stretch-Goals und Belohnungen für Unterstützer, gibt es auf der offiziellen Projektseite.

Quelle: IndieGoGo

André Westphal

Redakteur

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