Oculus VR antwortet auf Zenimax Vorwürfe

Behauptungen seien rechtlich haltlos

Zenimax möchte Oculus VR verklagen. Als Begründung führt der Konzern an, dass Oculus VR für sein Virtual-Reality-Headset Rift Techniken aus dem Hause Zenimax gestohlen habe. John Carmack, ehemaliger Entwickler bei Zenimax und nun Triebfeder bei Oculus VR, soll die Techniken sozusagen „mitgenommen“ haben. Carmack reagierte bereits im sozialen Netzwerk Twitter entgeistert und erklärte, er habe keine einzige Codezeile, die er für Zenimax geschrieben habe, für Oculus VR übernommen. Jetzt reagiert auch Oculus VR selbst nochmals ganz offiziell auf die Vorwürfe.

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Laut Sprechern des Unternehmens sei man „überrascht und enttäuscht“ von den Vorwürfen. Alle Anschuldigungen seien komplett haltlos: „Zenimax hat sowohl Inhalt als auch Zweck des NDA-Abkommens, das Palmer Luckey unterzeichnet hatte, falsch wiedergegeben“. Denn tatsächlich unterschrieb der Oculus-VR 2012 ein Verschwiegenheitsabkommen, das sich mit VR-Techniken befasst. Offenbar besteht aber Uneinigkeit zwischen Zenimax und Oculus VR über den Inhalt.

John Carmack hatte bereits klargestellt, dass er Zenimax gerade verlassen habe, da er dort nicht an VR-Techniken arbeiten durfte. Somit erscheinen ihm die Vorwürfe seines ehemaligen Arbeitgebers besonders bizarr. Oculus VR ergänzt, dass Zenimxas bisher offensichtlich auch nicht in der Lage sei in irgendeiner Form „gestohlenen“ Code nachzuweisen. Obwohl etwa der Quellcode des Oculus Rift SDK frei herunterladbar sei.

Quelle: TomsHardware

André Westphal

Redakteur

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