Streaming-Boom dämmt Musikverkäufe ein

Speziell CD-Absätze nehmen weiter ab

Laut dem aktuellen Halbjahresbericht der Marktforscher Nielsen nehmen die Musikverkäufe in den USA weiterhin ab. Der Rückgang betrifft aber nicht nur den Verkauf herkömmlicher CDs, sondern auch digitale Verkaufsplattformen mit Musikdateien, wie etwa Apple iTunes. So war der Umsatz mit digitalen Musikverkäufen bereits 2013 erstmals in den USA rückläufig. Dieser Trend setzt sich offenbar 2014 fort. Verantwortlich machen die Analysten das Wachstum bei Streaming-Angeboten. So konnten On-Demand-Audio-Streams ein Wachstum von 50,1 % verzeichnen.

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Dagegen sind die Absatzzahlen bei digitalen Alben um 14,9 % gesunken. Bei einzelnen Songs gab es Einbußen in Höhe von 13 %. Die CD-Absätze sinken weiterhin: Im ersten Halbjahr 2014 war es in den USA ein Minus von 19,6 %. Lediglich die LPs auf Vinyl erleben weiterhin ein starkes Comeback.

Streaming spielt auf dem aktuellen Musikmarkt also eine immer größere Rolle. So ist es dann auch ersichtlich, warum Apple beispielsweise Beats für den hoch erscheinenden Preis von 3 Milliarden US-Dollar geschluckt hat. Vermutlich will sich Apple mithilfe der Beats-Techniken einen eigenen Streaming-Dienst aufbauen bzw. in iTunes integrieren.

Quelle: Statista

André Westphal

Redakteur

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