Markt für PC- und Videospiele schrumpft

Bis 2019 sollen 5,5 Milliarden US-Dollar Einnahmen wegfallen

Laut den Analysten der Firma Juniper Research werde der Markt für PC- und Videospiele bis 2019 vom aktuellen Jahresumsatz von 46,5 Milliarden US-Dollar auf 41 Milliarden US-Dollar schrumpfen. Dies soll der Tatsache geschuldet sein, dass sowohl Hard- als auch Software traditioneller Konsolen an Bedeutung verlieren. Stattdessen wird mit weiterem Aufschwung im mobilen Bereich kalkuliert. Trotzdem soll der Spielemarkt an PC und Konsolen für die Hersteller ausreichend Gewinne in die Kassen spülen. Zumal angesichts der noch relativ frischen Playstation 4 und Xbox One zunächst noch mit erhöhten Spieleverkäufen zu rechnen sei.

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Je länger allerdings der Lebenszyklus der neuen Konsolen andauert, desto mehr soll der Markt leiden. Deswegen rechnet Juniper Research auch mit einem kürzeren Lebenszyklus als noch bei der PS3 und Xbox 360. Stattdessen könnte die nächste Konsolengeneration bereits 2019 das Licht der Welt erblicken.

Auch die Bedeutung von Cloud-Games soll sich bis 2019 erhöhen und dann jährlich ca. 1 Milliarde US-Dollar an Einnahmen generieren. Zum Vergleich: 2014 erwartet man nur 281 Millionen US-Dollar. Weiterhin rechnen die Analysten mit einem Aussterben von Handhelds, die bis 2018 nur für 2 % des Gesamtmarktes stehen könnten.

Quelle: Pressemitteilung

André Westphal

Redakteur

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