LG G3 - Seite 3

High-End 5,5-Zoll-Smartphone mit 2560x1440 Pixeln

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Benchmarks

Jetzt geht es um die Wurst: Wie schlägt sich das LG G3 als Smartphone-Flaggschiff der Südkoreaner für 2014 in Benchmarks im Vergleich zur Konkurrenz? Hier gibt es keine Ausflüchte – die knallharten Zahlen sprechen für sich. Für unseren Test nutzen wir dabei die verbreiteten Benchmark-Apps 3DMark für Google Android, AnTuTu, GFXBench 3.0, Quadrant und Vellamo. Auf diese Weise lässt sich ein umfassender Einblick in die technischen Qualitäten des G3 gewinnen. Wie bereits erwähnt, stellen wir hiermit einen Qualcomm Snapdragon 801 mit vier Kernen und 2,5 GHz Takt, 2 GByte RAM sowie natürlich die GPU Adreno 330 auf die Probe. Letztere ist beim G3 etwas stärker gefordert als bei Konkurrenzprodukten, da die Display-Auflösung eben auch über dem Durchschnitt rangiert.


G3 – 3DMark

Beginnen wir mit 3DMark von Futuremark. In „IceStorm Extreme“ gibt es gleich Grund zur Freude: Die App weist uns nach dem Testdruchlauf darauf hin, dass das LG G3 die maximal ermittelbare Leistung biete und rät uns direkt „IceStorm Unlimited“ zu starten. Gesagt, getan: In „IceStorm Unlimited“ sichert sich das LG G3 hervorragende 16852 Punkte. Im einzelnen sind es im Grafik-Test 17017 und im Physik-Test 16299 Punkte. Anstatt dass 3DMark also das G3 an die Grenzen bringen könnte, scheint es umgekehrt zu sein.


G3 – Qudrant

Und was sagt Quadrant? Hier verbucht das LG G3 23071 Punkte. Für die CPU gibt es 88208 Punkte, für das RAM 16827 und für I/O 7686 Punkte. Die Grafikleistung bekommt bei 2D 362 und bei 3D 2272 Punkte. Als kleiner Vergleich: Die Punktzahl für die CPU ist mehr als doppelt so hoch als etwa 2013 noch beim Samsung Galaxy S4. Auch die restlichen Werte sind für ein High-End-Smartphone aus dem Jahr 2014 mehr als angemessen.


G3 – AnTuTu

AnTuTu schüttelt für unser LG G3 32707 Punkte aus dem Ärmel. Spannend: Das Samsung Galaxy Note 3 schwebt über dem LG-Gerät. Dies dürfte aber auf die Grafik-Tests und die niedrigere Auflösung des Samsung-Phablets zurückzuführen sein. Im Detail verbucht das LG G3 nämlich in AnTuTu 3527 Punkte für die Floating-Point-Leistung der CPU, 1579 Punkte für die RAM-Operationen (2228 Punkte für die Geschwindigkeit) und 1618 bzw. 8694 Punkte für die Grafikleistung im 2D-/3D-Bereich. Was I/O betrifft, sind in AnTuTu für das LG G3 1608 (Storage) bzw. 665 Punkte (Database) drin.


G3 – Vellamo

Im nächsten Schritt ist Qualcomm Vellamo an der Reihe. In den drei Tests für die Multicore-Fähigkeiten, die CPU-Leistung (Metal) und die Potenz bei Internetanwendungen sind jeweils 1658, 1474 bzw. 2840 Punkte als Ergebnisse herausgesprungen. Auch diese Punktzahlen spiegeln die High-End-Qualitäten des LG G3 wieder und beweisen, dass die Leistung für alle aktuellen Anwendungen locker ausreicht.


G3 – GFXBench

GFXBench konzentriert sich vor allem auf die Grafikfähigkeiten und rendert aufwändige Szenarien, die auch manchem PC-Spiel gut zu Gesicht stünden. In der Grafik-Demo „Manhattan“ sind 445 Punkte (7,2 fps) die Folge. Offscreen im 1080p-Modus sind es 694 Punkte bzw. 11,2 fps, da die hohe Auflösung des G3 hier nicht weitere Leistung verschlingt. Beim „T-Rex“ erreicht das G3 1131 Punkte bzw. 20,2 fps. Offscreen sind es hier 1495 Punkte bzw. 26,7 fps. Wen es nach noch mehr detaillierten Ergebnissen dürstet, der kann unsere Screenshots mustern.

Unser Fazit dürfte niemanden überraschen: Das LG G3 ist ein Leistungsknaller und nutzt die Stärken des Qualcomm Snapdragon 801 voll aus. Allerdings macht sich die Auflösung des Displays mit 2560×1440 Bildpunkten bei grafikhungrigeren Anwendungen in geringeren Punktzahlen als bei 1080p-Smartphones mit identischem SoC bemerkbar. In der Praxis dürfte dies allerdings kaum ins Gewicht fallen. Nur wenige 3D-Games werden die Potentiale des LG G3 aktuell ausloten können.

André Westphal

Redakteur

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