LG G3 - Seite 5

High-End 5,5-Zoll-Smartphone mit 2560x1440 Pixeln

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Android 4.4.2 und LGs Überzug

LG stattet sein G3 ab Werk mit Google Android 4.4.2 aus. Aus der Zusammenarbeit mit Google im Rahmen der Nexus-Reihe scheint der Hersteller dabei die Lehre gezogen zu haben, dass weniger oft mehr ist. So lehnt man sich bei der Oberfläche stark an das Standard-Android an. Verspielte Animationen und quietschbunte Farben, wie sie Samsung für seine TouchWiz-Oberfläche teilweise einsetzt, lässt LG links liegen. Das Benachrichtigungszentrum etwa wirkt sehr aufgeräumt und übersichtlich. Die stringente Gestaltung erlaubt sofort den Zugriff auf Kernfunktionen wie Wi-Fi, Bluetooth und Mobile Daten.


G3 – Lockscreen

Auch die Menüs und der Homescreen erinnern an Googles unmodifiziertes Android, so dass man als Anwender vor allem auf Schnörkellösigkeit stößt. Anfangs nervt allerdings ein wenig, dass das G3 einen geradezu penetrant via „Smart Notice“ mit Tipps gängelt. Hinweise dazu prangen ständig auf dem Homescreen.
Die Idee hinter „Smart Notice“ erscheint durchaus sinnvoll: Zusatz-Hinweise zu geben und Neukunden auf die Funktionen des G3 aufmerksam zu machen. Allerdings nervt es schlichtweg, ständig mit Ratschlägen zugebombt zu werden, zumal viele Hinweise von „Smart Notice“ trivial erscheinen.


G3 – Multi

Sinnvoller ist da der Multi-Window-Modus, der zum Beispiel erlaubt, gleichzeitig die Kamera zu verwenden und eine Nachricht zu tippen. Wer Lust hat, schaut auf diese Weise auch parallel ein Video, während er bzw. sie via WhatsApp mit Freunden chattet. Ob man diese Möglichkeit in der Praxis oft verwendet, sei dahingestellt. Schön ist es auf jeden Fall, dass die Option zur Verfügung steht, parallel zwei Apps nebeneinander aktiv zu halten.


G3 – Tasks

Standard ist der Taskmanager, in dem sich aktive Apps anzeigen bzw. deaktivieren lassen.

Insgesamt macht LG somit beim G3 den Werbeslogan: „Simple is the new smart“ wahr. Man hat Google Android nur dezent angepasst und hält sich recht nahe an die Standard-Erfahrung. In unseren Augen ist das eine kundenfreundliche und sinnvolle Entscheidung.

André Westphal

Redakteur

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