Crowdfunding für Videospiele nimmt ab

Weniger erfolgreiche Kampagnen als noch 2013

Seit Double Fine mit „Broken Age“ als Entwickler den Crowdfunding-Boom für Videospiele ausgelöst hat, gab es in Plattformen wie Kickstarter viele Erfolgsgeschichten. So finanzierten sich auch Titel wie „Divinity: Original Sin“, „Star Citizen“ oder „Wasteland 2“ über die Community und abseits großer Publisher. Allerdings gehen die Analysten der Firma ICO Partners davon aus, dass jener Trend nun abnehme: Für 2014 rechnet man mit insgesamt deutlich weniger erfolgreichen Schwarmfinanzierungen im Gaming-Segment.

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So hat man die finanzierten Projekte der ersten Jahreshälfte 2014 auf das Gesamtjahr hochgerechnet und dieses spekulative Ergebnis mit 2013 in Bezug gesetzt: Vermutlich werden 2014 rund 20 % weniger Videospiele erfolgreich über Crowdfunding finanziert als noch 2013. Aber noch stärker als die erfolgreichen Finanzierungen an sich nehmen die zusammengekommenen Geldsummen ab: Während Entwickler 2013 insgesamt 58 Mio. US-Dollar via Crowdfunding einsammelten, sollen es 2014 wohl insgesamt nur noch 27 Mio. US-Dollar sein.

Quelle: ICOPartners

André Westphal

Redakteur

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