Verfilmung der Biographie Steve Jobs vor dem Aus

Prestigeträchtiges Projekt durch Sony eingestellt

Kaum ein Mensch hat die IT-Industrie nicht nur mit seinen Entwicklungen, sondern auch mit seiner umstrittenen Art so sehr geprägt wie Steve Jobs, der Mitbegründer und ehemalige Geschäftsführer des Konzerns Apple. Seit Jobs 2011 verstorben ist, bleibt das Interesse an der Person des charismatischen Managers ungebrochen. Das äußerte sich auch in Hollywood bereits in der Verfilmung „jOBS – Die Erfolgsstory von Steve Jobs“ mit Ashton Kutcher. Leider waren die Rezensionen zu diesem Film eher gespalten. Ein neues Prestigeprojekt von Sony scheint jetzt jedoch vor dem Aus zu stehen.

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Sony Pictures hatte eine aufwändige Verfilmung geplant, in der man sich mehrere wichtige Produktveröffentlichungen Apples herausgreifen wollte, um die Perspektive von Steve Jobs und dessen Familie zu zeigen. Ungewöhnlicherweise sollte Jobs Tochter als „Heldin“ agieren. Nachdem Christian Bale („The Dark Knight“) die Hauptrolle abgelehnt hatte, gilt nun Michael Fassbender („X-Men: Zukunft ist Vergangenheit“) als potentieller Hauptdarsteller. Comedian Seth Rogen könnte Steve Woziniak, den Apple-Mitbegründer, geben. Als Regisseur ist Danny Boyle („Trainspotting“) engagiert. Das Drehbuch zur Biographie-Verfilmung ohne finalen Titel hat Aaron Sorkin verfasst („The Social Network“).

Nachdem Sony die Produktion nun nicht mehr unterstützt, suchen die anderen Beteiligten nun nach einem neuen Partner. Eventuell könnte Sonys Konkurrent Universal Interesse haben. Letztere verweigern jedoch eine Stellungnahme. Sollte bis Januar kein Produktionsstudio gefunden sein, könnte dies das endgültige Aus für die neue Steve-Jobs-Verfilmung bedeuten. Denn es heißt, dass Regisseur Danny Boyle sich dann anderen Projekten widmen müsste.

Quelle: HollywoodReporter

André Westphal

Redakteur

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