Sony Pictures Hack: Kein Ende in Sicht

Hacker bezeichnen FBI als "Idioten"

Laut FBI soll zwar Nordkorea Sony Pictures gehackt haben, dies dementieren aber sowohl die Regierung des Landes als auch die Hackergruppe Guardians of Peace (#GOP), die sich zu den Angriffen bekannt hatte. Letztere bezeichnen das FBI in einem Video als „Idioten“. IT-Experten kritisieren ebenfalls, dass das FBI vorschnell Rückschlüsse über die ermittelten IP-Adressen aus Nordkorea gezogen habe, welche sich leicht fälschen ließen. Auch die Vergleiche mit früheren Hackerangriffen seien letzten Endes reine Spekulation ohne Beweiskraft.

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Entsprechend werfen nicht nur Nordkorea selbst, sondern auch Sicherheitsexperten dem FBI vor auf Beweismaterial hereingefallen zu sein, das sich leicht manipulieren lasse. Unterdessen steht die US-Regierung aber zum FBI, Mark Stroh, Sprecher des Sicherheitsrates des Weißen Hauses, bekräftigt den Glauben, dass Nordkorea hinter den Angriffen auf Sony Pictures stecke. Auf die Forderungen Nordkoreas die Ermittlungen zu überprüfen bzw. in Zukunft zu unterstützen erwiderte Stroh: „Sollte die nordkoreanische Regierung tatsächlich helfen wollen, könnte sie ihre Machenschaften eingestehen und Sony Pictures für die entstandenen Probleme entschädigen.“

Die USA hat nun China aufgefordert Nordkoread Internet- und Telekommunikationsdienste abzustellen, denn sie bedienen sich allesamt chinesischer Netzwerke. China hat auf diese Aufforderung bisher nicht reagiert.

Quelle: NeoWin

André Westphal

Redakteur

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