Sony investiert 15 Mio. US-Dollar in IT-Sicherheit

Angriff auf Sony Pictures gibt dem Konzern zu denken

Sony hat einen neuen Finanzbericht veröffentlicht, in dem das Unternehmen auch auf den Hackerangriff auf Sony Pictures Bezug nimmt. So möchte der Konzern aus Japan 1,8 Mrd. Yen bzw. 15 Mio. US-Dollar ausgeben, um sowohl die erfolgten Attacken weiter zu untersuchen als auch seine IT-Sicherheit für die Zukunft zu stärken. Der Finanzbericht zeigt auch, dass Sony Pictures operative Gewinne 2014 auf 2,4 Mrd. Yen sanken. 2013 waren es noch 24,3 Mrd. Yen. Konkrete Ursachen für diesen Abfall verschweigt man zwar, der Hackerangriff dürfte aber seinen Teil dazu beigetragen haben.

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Beispielsweise brachte Sony als Folge des Angriffs den Film „The Interview“ nicht mehr in die Kinos, sondern veröffentlichte die über 40 Mio. US-Dollar teure Produktion direkt per Video-On-Demand. Durch den Wegfall der Kinoeinahmen wird sich der Film wohl als enormes als Verlustgeschäft erweisen. Zudem waren zahlreiche Filme von Sony Pictures durch den Hackerangriff illegal ins Internet durchgesickert.

Die Investition in mehr Sicherheit für die IT-Strukturen von nicht nur Sony Pictures, sondern Sony insgesamt, wird derlei Attacken hoffentlich in Zukunft verhindern. Denn auch die Mitarbeiter hatten darunter zu leiden – sickerten doch etliche persönliche Daten durch. Zuletzt nahm die (Ex-)Präsidentin von Sony Pictures als Konsequenz der Hackerangriffe sogar ihren Hut.

Quelle: Sony

André Westphal

Redakteur

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