DirectX 12 soll Xbox One auf die Sprünge helfen

Neue Grafik-API könnte mehr Leistung ermöglichen

Konsolenspieler wissen, dass viele Multiplattformtitel aktuell auf der Sony Playstation 4 in höheren Auflösungen laufen als auf der Microsoft Xbox One. Beispielsweise wird das kommende Triple-A-RPG „The Witcher 3: Wild Hunt“ auf der PS4 in 1080p vorliegen, während die Variante für die Xbox One mit einer um 30 % niedrigeren Auflösung (900p) vorlieb nehmen muss. Natürlich ist dies Microsoft ein Dorn im Auge. Hoffnung soll es nun in Form von DirectX 12 geben. Die Grafik-API soll nicht nur in Windows 10 neue Möglichkeiten eröffnen, sondern auch an der Xbox One mehr GPU-Leistung freischaufeln.

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Entwickler Brad Wardell der Stardock Studios glaubt an das Potential von DirectX 12. Zwar werde die neue API an der Xbox One nicht den gleichen Effekt haben wie an Windows-PCs, doch: „Die Leistung der Xbox One hängt im Grunde am eSRAM. […] Man kann jenen gut oder schlecht einbinden. Die aktuelle API der Xbox One baut noch auf DirectX 11 auf und dessen Erweiterung ist wirklich mies für die Verwendung des eSRAMs. Dadurch sehen wir aktuell die Unterschiede in der Auflösung an den beiden Spielekonsolen.“ DirectX 12 werde hier laut Wardell Abhilfe schaffen, denn der eSRAM sei viel besser einbindbar. Zudem unterstütze Microsoft die Entwickler aktiv und biete sogar Tools an, welche die Optimierung teilweise automatisieren.

Wardell ist davon überzeugt, dass DirectX 12 den meisten Entwicklern ermöglichen werde die Auflösungen in Spielen auf der Xbox One identisch zu den PS4-Pendants zu halten. Er mahnt aber, dass er selbst noch nicht mit DirectX 12 an der Xbox One gearbeitet habe und somit noch aus der Theorie spreche.

Quelle: GamingBolt

André Westphal

Redakteur

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