Verstorbene sollen in Virtual Reality überleben

"Project Elysium" bietet kontroverse Perspektiven

Virtual Reality macht einiges möglich. Viele Firmen erhoffen sich von VR-Techniken das „Next Big Thing“ der nächsten Jahre. Allerdings wird es noch eine Weile dauern, bis die ersten ausgereiften VR-Headsets am Markt verfügbar sein werden. Der Entwickler Paranormal Games plant mit der App „Project Elysium“ nun eine Anwendung, die Verstorbenen ermöglichen soll in der virtuellen Realität als Simulation weiter zu existieren. Man bereitet das Programm bereits für den Oculus VR Jam 2015 vor. Viele Details sind aktuell aber noch offen.

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Fest steht, dass man über „Project Elysium“ Personen modellieren kann, die dann als Simulationen für Besuche ihrer Angehörigen und Freunde bereit stehen. Vermutlich müssen die jeweiligen Menschen sich aber noch zu Lebzeiten modellieren lassen. Wie genau das Procedere von statten gehen soll, verrät Paranormal Games leider noch nicht. Auch welche Interaktionen möglich sein könnten, ist noch vollkommen offen.

Was man von der Idee hinter „Project Elysium“ halten soll, ist schwer zu sagen. Könnten einige Menschen dies als morbide abstempeln, mag es für andere dem tröstenden Blick in ein Fotoalbum mit Erinnerungen ähneln.

Quelle: ProjectElysium(Twitter)

André Westphal

Redakteur

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