Wearables: Kein Durchbruch wegen verwirrter Kunden

Zu viele Unklarheiten über Sinn und Zweck der Gadgets

Die Unternehmensberater der Firma Invensity haben eine Studie zu der neuen Gadget-Sparte der Wearables durchgeführt. Während IT-Insider bei Produkten wie der Apple Watch vom „Next Big Thing“ ausgehen, sieht es unter den Kunden am Massenmarkt gänzlich anders aus. So sind viele Kunden entweder verwirrt, da sie Sinn und Zweck der Wearables nicht verstehen oder frustriert, da die Geräte nicht ihren Ansprüchen genügen. Beispielsweise klagen 78 % der Befragten der Studie, dass Wearables zur wenig Unterstützung bei gesundheitlichen Problemen böten.

Anzeige

Laut Invensity erkenne man auch hier die Unsicherheit der Käufer: „Man geht davon aus, dass Wearables wie die Apple-Watch irgendwie bei gesundheitlichen Problemen helfen könnten. Doch wirkliche Krankheitsbilder werden dabei nicht erkannt“, sagt Paul Arndt, Leiter CoE Software Engineering bei Invensity. Zudem seien die potentiellen Kunden vom Angebot unterschiedlicher Smartwatches und anderer Wearables aktuell überfordert. Gerade im Bereich Gesundheit und Fitness müssten die Firmen mehr Verantwortung zeigen: „Jeder sollte sich in Erinnerung rufen, dass Wearables nicht mehr tun können, als Daten zu messen. Eine Selbstdiagnose durch eine Fehlinterpretation dieser Daten kann schlimme Folgen haben. Erst wenn die Messverfahren optimiert und standardisiert sind sowie strikten rechtlichen Datenschutzrichtlinien unterliegen, können Wearables als Informationstool erfolgreich genutzt werden“, so Arndt.

Ergebnis: Wearables mögen interessante Gadgets mit Potential sein. Jenes Potential aber wirklich im Sinne der Kunden zu entfalten, könnte noch Jahre dauern.

Quelle: E-Mail

André Westphal

Redakteur

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.