Meizu M2 Note: 5,5 Zoll & 1080p für unter 150 Euro

Mittelklasse-Phablet könnte bei Importeuren Interesse wecken

Meizu hat mit dem M2 Note bereits im Juli ein Mittelklasse-Phablet veröffentlicht, das wir bisher sträflich übersehen haben. So liegt hier ein in Preis und Leistung sehr interessantes Gerät vor, dass manchen, findigen Importeur locken könnte. Denn zu einem Preis von 148,16 Euro, also weniger als 150 Euro, bei etwa GearBest, bekommt man sonst kein Smartphone mit 5,5 Zoll Diagonale, 1920 x 1080 Bildpunkten und einem Octa-Core (MediaTek MT6753) als SoC. Auch die 2 GByte Arbeitsspeicher, gekoppelt mit wahlweise 16 bzw. 32 GByte Speicherkapazität, erweiterbar via microSD um bis zu weitere 128 GByte, sind alles andere als zu verachten.

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Das Herzstück, der MediaTek MT6753, bietet acht Kerne auf Basis der Architektur ARM Cortex-A53 mit 1,3 GHz Takt. Als GPU dient die ARM Mali-T720MP3. Selfie-Fans kommen bei der Webcam mit 5 Megapixeln ebenfalls auf ihre Kosten. Die Hauptkamera operiert mit 13 Megapixeln. Für den Akku nennt Meizu 3100 mAh als Kapazität. Die Maße des Meizu M2 Note betragen 150,9 x 75,2 x 8,7 mm bei einem Gewicht von 149 Gramm. Als Betriebssystem ist ab Werk Google Android 5.0 (Lollipop) mit dem Überzug Flyme 4.5 vorinstalliert. Als Schnittstellen sind zu nennen Wi-Fi 802.11 b/g/n, Bluetooth 4.0, GPS, Micro-USB 2.0, LTE und Dual-SIM. Der zweite SIM-Kartenslot wird allerdings belegt, wenn eine microSD-Karte verwendet wird. Viele Hersteller entscheiden sich mittlerweile für diesen Kompromiss.

Einlassen muss man sich beim Meizu M2 Note natürlich auf das Flyme OS 4.5, welches z. B. den regulären App Drawer aus Google Android 5.0 entfernt und etwas Eingewöhnung erfordert. Allerdings sollte dies niemanden komplett am Kauf hindern, zumal das nachträgliche Aufspielen eigener Firmwares ja möglich bleibt.

Spannend: Das Meizu M2 Note bietet an der rechten Seite des Unibody-Gehäuses keine Tasten, denn Lautstärke-Regler sowie Ein- und Ausschalter sitzen beide an der linken Seite. Allerdings integriert dieses Smartphone einen physischen Home-Button – jedoch keine Touch-Keys daneben. Stattdessen implementiert Meizu eine Gestensteuerung und erlaubt den Home-Button gleichzeitig als Touch-Button zu verwenden: Die sanfte Berührung wie bei einer Touch-Taste erlaubt zurück zu gehen in Bildschirmen und Menüs. Ab Werk fehlen zudem sämtliche Google-Apps – auch der Google Play Store glänzt durch Abwesenheit. Jedoch ist nun nicht zwingend das Ausradieren des gesamten Betriebssystems notwendig, da das Flyme OS 4.5 erlaubt im App Center die Google-Anwendungen manuell zu installieren. Wer also etwas Geduld mitbringt, muss letzten Endes auf keinen Komfort verzichten.

Wer Sicherheit schätzt, freut sich sogar, dass Meizu beim M2 Note erlaubt einzelne Apps via PIN-Code oder aber Passwort zu sichern. Damit ist das Meizu M2 Note für experimentierfreudige Importeure ein sehr interessantes Phablet, denn für a href=“http://www.gearbest.com/cell-phones/pp_218606.html“ target=_blank>weniger als 150 Euro dürfte es extrem schwer werden ein anderes Smartphone mit 5,5 Zoll Diagonale und 1080p zu ergattern. Das Unibody-Gehäuse mit dem üppigen Akku (3100 mAh) erhöht die Attraktivität – auch wenn der Akku leider fest verbaut ist. Es fehlen zwar NFC und auch drahtlose Aufladung oder ein Fingerabdruckscanner zählen nicht zum Repertoire des Meizu M2 Note, dafür lässt sich der Speicherplatz um bis zu 128 GByte erweitern. Wer also nach einem günstigen Smartphone mit großer Diagonale, Full HD und der Möglichkeit den Speicherplatz nachträglich zu erweitern sucht, macht hier bei einem Preis von weniger als 150 Euro eventuell ein gutes Geschäft.





Quelle: E-Mail

André Westphal

Redakteur

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