TSMC fertigt nächste iPhone-CPU

HSBC: Samsung bleibt außen vor bei Produktion des A10

Momentan hat Apple sowohl Samsung als auch TSMC damit beauftragt, die A9 Chipsätze von iPhone 6s und 6s Plus zu fertigen, wobei der größte Teil aus Korea kommt. Das soll sich aber nächstes Jahr ändern, denn es heißt, dass der A10 im iPhone 7 exklusiv in Taiwan produziert wird. Börsenmakler gehen sogar so weit, TSMC deshalb hochzustufen.

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Ähnliche Meldungen hatte es schon zuvor gegeben, aber mittlerweile scheint es so sicher zu sein, dass der taiwanische Auftragsfertiger die Fertigung für den nächsten iPhone-Chip exklusiv übernimmt, dass die renommierte Bank HSBC die Aktien von TSMC von „halten“ auf „kaufen“ hochgestuft hat.
Die Analysten geben an, dass Samsung rund 60 bis 70 % aller A9 Chips für Apple produziert, während TSMC den Rest übernimmt (30-40 %). Nun aber gehen sie davon aus, dass TSMC ab dem nächsten Jahr 100 % der A10 Chips fertigen wird. Das soll dem taiwanischen Chiphersteller 2016 Umsätze von über 300 Millionen US-Dollar einbringen. Im darauf folgenden Jahr sollen die Umsätze von TSMC mit Apple dann über $1 Mrd. steigen.
Diese Aussichten haben zu einem höheren Kursziel und der Heraufstufung geführt.
TSMC macht derzeit 14 % seiner Umsätze mit Apple, aber diese sollen nach Ansicht der Analysten 2016 um 24 % steigen. Insgesamt erwartet man von TSMC ein Wachstum von fast 8 % im nächsten Jahr. In diesem Jahr lag das Wachstum der Taiwaner bei 5 %, nachdem man zunächst 10 % eingeplant hatte.

Quelle: Barron's Asia

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

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