Asetek will Radeon R9 Fury X stoppen

Wasserkühlungen auf Grafikkarten sollen Patente verletzen

Wasserkühlungespezialist Asetek hatte im Laufe dieses Jahres bereits gerichtlich erzwungen, dass Cooler Master seine Komplett-Waküs nicht mehr in den USA verkaufen darf. Jetzt geht der dänische Hersteller auch gegen AMD und Gigabyte wegen der geschlossenen Wasserkühlungssysteme auf Grafikkarten wie der Radeon R9 Fury X vor.

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Nach Angaben von Asetek habe man Gigabyte und AMD sogenannte „Cease & Desist“ Anweisungen geschickt, die die beiden Hersteller dazu auffordern, den Verkauf der entsprechenden Grafikkarten zu stoppen und dies auch künftig zu unterlassen.
Eine Überraschung dürfte es für die beiden betroffenen Hersteller nicht sein, denn die Komplettwasserkühlungen stammen vielfach von Cooler Master und gegen den taiwanischen Hersteller ist Asetek bereits erfolgreich vor Gericht gezogen und hat den Import und den Verkauf der Cooler Master All-In-One Wasserkühlungen Seidon 120M, Seidon 120XL, Seidon 240M, Seidon 120V, Seidon 120V Plus, Nepton 140XL und Glacer 240L in den USA gerichtlich untersagen lassen.
Neben der AMD Radeon R9 Fury X ist die Gigabyte GeForce GTX 980 WaterForce (GV-N980WAOC-4GD) betroffen, da diese laut Asetek den Seidon 120M Wasserkühler von Cooler Master verwendet. Auch die GeForce GTX 980 Ti Xtreme von Gigabyte (GV-N98TXTREME W-6GD) hat Asetek im Visier, bloß habe man noch kein Exemplar ergattern können, da diese Grafikkarte erst vor wenigen Wochen vorgestellt wurde.
Es ist noch nicht bekannt, ob und inwiefern AMD und Gigabyte mit Asetek kooperieren werden oder es zu einer gerichtlichen Auseinandersetzung kommen wird.

AMD Radeon R9 Fury X
AMD Radeon R9 Fury X
Gigabyte GeForce GTX 980 Ti Xtreme
Gigabyte GeForce GTX 980 WaterForce

Quelle: GamersNexus

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

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