PC-Markt erholt sich langsam?

Nächstes Jahr soll Rückgang deutlich geringer ausfallen

In diesem Jahr sollen die Verkaufszahlen von Desktop-PCs um 15 % niedriger ausfallen als 2014, aber es gibt Anlass zu etwas Hoffnung. Nach Ansicht von Quellen aus der taiwanischen Computerindustrie wird der Rückgang im nächsten Jahr nur noch 7 % betragen – dank höherer Nachfrage nach High-End Gaming-PCs und Mini-PCs sowie professionellen Workstations und Embedded-Produkten.

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Dieses Jahr haben weder die neuen Intel Skylake Prozessoren noch Microsoft Windows 10 die Nachfrage angekurbelt aufgrund der schwachen Weltwirtschaft. Auch die Verkaufszahlen im weltgrößten Computermarkt – in China – fielen niedriger aus als prognostiziert – vor allem im Desktop-Bereich.
Für 2016 wird erwartet, dass z.B. der Markt für Mini-PCs um rund ein Drittel wächst. Auch All-In-One-PCs dürften wieder mehr verkauft werden, weil der Bedarf von Internet-Cafés in China langsam wieder ansteigt.
Intel will die PC-Hersteller dabei mit mehr Referenzdesigns unterstützen, damit diese Entwicklungskosten sparen können. Es heißt, dass Intel zwar insgesamt weniger Desktop-CPUs verkauft, aber der Rückgang findet überwiegend im günstigeren bzw. Einsteigersegment statt. Die Lieferzahlen von Intel Core Mainstream-CPUs seien stabil im Vergleich mit dem Vorjahr und Intels High-End Prozessoren sowie die K-Serien werden dieses Jahr voraussichtlich um 15 % mehr verkauft als 2014.

Quelle: DigiTimes

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

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