Benchmarks der AMD Radeon RX Vega

Etwa gleichauf mit GeForce GTX 1080, aber positive Entwicklung bislang

AMD Radeon RX Vega

Es sind mal wieder Benchmarks der kommenden Radeon RX Vega aufgetaucht und diese zeigen ein ambivalentes Bild. Zum Einen kann die neue Grafikkarte von AMD lediglich eine normale GeForce GTX 1080 schlagen und kommt nicht an die GTX 1080 Ti heran. Zum Anderen aber scheint AMD in den letzten Monaten bei der Optimierung der Vega-Gaming-Karte gut vorangekommen zu sein.

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AMD hatte erst vor wenigen Tagen offiziell per Twitter bestätigt, dass die neue Radeon RX Vega wie berichtet zur SIGGRAPH 2017 Ende Juli bzw. Anfang August in Los Angeles präsentiert werden soll. Nun scheint AMD langsam den optimalen Taktraten der Radeon RX Vega näher zu kommen, denn zuletzt wurde ein Chiptakt von mindestens 1630 MHz und ein Speichertakt von 1890 MHz verwendet. Als Speicher kommt bekanntlich 8 GByte High-Bandwidth Memory der zweiten Generation zum Einsatz (HBM2), der in die GPU integriert ist. Diese Technologie hatte AMD bereits mit der Fury-Serie eingeführt (damals erste Generation von HBM) und bringt eine deutlich höhere Speicherbandbreite mit sich.

In den zuvor durchgesickerten Benchmarks lag die Radeon RX Vega noch ungefähr auf dem Niveau der GeForce GTX 1070 und hat seitdem doch recht deutlich an Performance zugelegt.
Wie videocardz.com auflistet, ist die Radeon RX Vega (aufgeführt unter der Geräte-ID 687F:C1) in den letzten drei Monaten rund 15 % schneller geworden, also etwa 5 % pro Monat, wie die folgende Tabelle zeigt.

Radeon RX Vega Benchmarks 3DMark11

Dabei sei aber angemerkt, dass hier noch 3DMark 11 und damit DirectX 11 zum Einsatz kommt. Wie es mit DX12, Vulkan und anderen APIs aussieht und ob AMD bis Ende dieses Monats nochmal 5 % mehr aus der neuen Gaming-Grafikkarte herauskitzeln kann, muss man erst noch abwarten. Durch die neue Archiktektur mit ‚HBC‘ (High Bandwidth Cache) und ‚HBCC‘ (High Bandwidth Cache Controller) muss AMD einiges an Änderungen und Optierungen im Vergleich zu bisherigen Grafikchips vornehmen.

Quelle: videocardz.com

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

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