Xiaomi Mi A1 im Test: So geht Mittelklasse

Pures Android trifft erstklassige Verarbeitung für unter 200 Euro

Anzeige

Der chinesische Hersteller Xiaomi bietet zwar offiziell gar nicht in Deutschland an, trotzdem sind die Smartphones des Unternehmens als Importe extrem beliebt. Ein heißer Kandidat dafür ist besonders das Xiaomi Mi A1, denn dieses Gerät verfügt über das LTE-Band 20 und pures Android – frei vom etwas gewöhnungsbedürftigen MIUI. Wir haben uns das Smartphone im Test genauer zur Brust genommen und auf seine Alltagstauglichkeit hin überprüft.

Einführung

Wer sich die technischen Daten des Xiaomi Mi A1 im Detail zu Gemüte führt, der entdeckt rasch, dass es sich im Grunde um eine Variante des Mi 5X handelt. Letzteres ist im Grunde der kleine Bruder des bereits von uns getesteten Xiaomi Mi6. Es handelt sich hier also um ein Mittelklasse-Smartphone, bei dem der Preis für die gebotene Ausstattung sehr attraktiv wirkt. Denn das Xiaomi Mi A1 hat im Grunde alles, was man im Alltag braucht: eine solide Dual-Kamera, einen ausreichenden SoC, einen Fimgerabdruckscanner, 1080p-Display und sogar ein Metallgehäuse. Dass pures Android zum Einsatz kommt, ist ein weiterer Bonus.

Ist das Xiaomi Mi A1 also das Smartphone für all diejenigen, die sich einen Import aus China ohne verspielte Hersteller-Oberfläche wünschen? Das gilt es in diesem Test natürlich zu klären. Doch zunächst sind hier noch die wichtigste, technischen Eckdaten des Xiaomi Mi A1.

Xiaomi Mi A1

  • Bildschirm: 5,5 Zoll, IPS-LCD, Format 16:9, 1920×1080 Pixel (FullHD), geschützt durch Corning Gorilla Glass 3
  • Prozessor: Qualcomm Snapdragon 625 mit acht Kernen und bis zu 2 GHz Takt
  • GPU: Adreno 506
  • RAM: 4 GByte
  • Speicherplatz: 64 GByte (erweiterbar via MicroSD)
  • Dual-Hauptkamera: zweimal 12 Megapixel mit Blende f/2.2 bzw. f/2.6
  • Frontkamera: 5 Megapixel
  • Akku: 3.080 mAh Akku (fest verbaut)
  • Betriebssystem: Android 7.1.1 (Android One)
  • Schnittstellen: Wi-Fi 802.11 ac, 4G LTE (mit Band 20), Bluetooth 4.2, USB Typ-C (2.0), GPS, Dual-SIM, 3,5-mm-Audio, Infrafrot-Blaster
  • Abmessungen und Gewicht: 155,4 x 75,8 x 7,3 mm; 165 Gramm
  • Sonstiges: Schnellaufladung, Fingerabdruckscanner an der Rückseite, Gyroskop, 4K-Videoaufnahme, FM-Radio
  • Preis: ca. 190 Euro

Unser Testmuster haben wir von unserem Partnershop GearBest erhalten. Der chinesische Händler bietet das Xiaomi Mi A1 aktuell für 182,40 Euro an.
Untypisch für ein Smartphone von Xiaomi: Der interne Speicherplatz lässt sich via microSD um bis zu 128 GByte erweitern. In diesem Bezug ist das Mi A1 also sogar den von uns getesteten High-End-Geräten Mi6 und Mi Mix 2 voraus. Allerdings entfällt die Dual-SIM-Funktionalität, wenn ein Slot durch die Speicherkarte belegt wird. Denn ein Triple-Slot-Design fehlt bei diesem Smartphone leider.

Ansonsten ist das Xiaomi Mi A1 sicherlich Xiaomis bisher „westlichstes“ Smartphone. Das Design ist absolut durchdacht und dank des Betriebsystems ohne Herstellerüberzug fühlt man sich bei diesem Smartphone schnell zuhause. Klar, ein 18:9-Display wird hier noch nicht geboten und der Rahmen um den Bildschirm ist relativ breit. Doch wer nicht unbedingt das modernste Design benötigt, kann viele Pluspunkte am Xiaomi Mi A1 entdecken.

Doch bevor wir es überstürzen, blicken wir im nächsten Abschnitt auf Ausstattung und Verarbeitung. Anschließend schicken wir das Xiaomi Mi A1 durch einige synthetische Benchmarks und beurteilen die Leistung in unserem Nutzungsalltag. Natürlich darf danach ein Abschnitt zum Display und der Kamera nicht fehlen. Bevor wir dann unser Fazit ziehen, gehen wir noch auf etwaige Besonderheiten im Testzeitraum ein.

André Westphal

Redakteur

2 Antworten

  1. Marcel sagt:

    Ebenfalls in deutschen Shops inklusive deutschem Gewährleistungsumfang zu erwerben, zum Beispiel via Alternate oder NBB. Aktuell mit Spezialangebot und Zahlung via Paydirekt sogar günstiger als ein China Import (vgl. Mydealz: https://www.mydealz.de/deals/xiaomi-mi-a1-global-55-fhd-4gb-ram-64gb-rom-snapdragon-625-b20-fur-17089eur-alternate-1142882 – hat bei mir heute einwandfrei funktioniert).

  2. Sascha sagt:

    Das Gerät hat ja echt megahohe SAR Werte. Besonders die am Kopf sind kurz unter dem Grenzwert. 1,75…pro kg… Ist das nicht ein möglicher Kritikpunkt? Das Redmi Note 4 kommt auf 0,75.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.