Vivo NEX mit Periskop-Kamera

Neues High-End 6,6"-Smartphone fährt Frontkamera automatisch aus

Vivo war einer der ersten mit dem im Display integrierten Fingerabdrucksensor und bringt mit seinem diese Woche vorgestellten High-End Smartphone „Vivo NEX“ wieder ein neues Feature in den Markt. Statt die Selfiecam in einen Notch auf Kosten des Displays zu integrieren, setzt der Hersteller auf eine automatisch ausfahrbare Frontkamera, sobald man diese in der Kamera-App aktiviert.

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Vivo ist in Europa noch relativ unbekannt als Smartphone-Marke, aber der große chinesische Mutterkonzern BBK setzt verstärkt auf Fußball-Sponsoring und unterstützt auch offiziell die aktuelle Fußball-Weltmeisterschaft in Russland. Der ein oder andere mag Vivo in den Bandenwerbungen gestern beim Eröffnungsspiel bemerkt haben.

Das Vivo NEX ist das neue Flaggschiff der Chinesen und basiert auf dem Snapdragon 845, dem aktuell leistungsfähigsten Mobilchip von Qualcomm. Es kommt mit einem 6,59 Zoll großen Super-AMOLED Display mit sehr schmalen Rändern, aber ohne den vom iPhone X bekannten Notch im oberen Teil. Der Bildschirm löst mit 1080×2316 Pixel auf – etwas höher als 19:9 – und dient außerdem als Lautsprecher z.B. beim Telefonieren, Dieses Feature namens „Screen SoundCasting“ soll auch einen besseren Bass erzeugen als die üblichen Smartphone-Lautsprecher. Im unteren Teil des Displays befindet sich der integrierte Fingerabdrucksensor.

Das Vivo NEX kommt mit 8 GByte Hauptspeicher und 256 oder 128 GByte Speicherplatz. Eine Speichererweiterung per MicroSD-Karte ist nicht vorgesehen. Der Akku verfügt über eine Kapazität von 4000 mAh, aber zu den Laufzeiten machte Vivo genausowenige Angaben wie zum Schutz gegen Wasser und/oder Staub.

Die Periskop-Frontkamera besitzt eine f/2.0 Blende und liefert 20 Megapixel. Die Selfiecam fährt automatisch wieder zurück, kurz nachdem die Kamera-App geschlossen wurde. Die Hauptkamera auf der Rückseite setzt – wie üblich momentan – auf zwei Objektive: eines mit f/1.8 Blende für 12 Megapixel und eines mit f/2.4 Blende für 5 Megapixel. Neben der ausfahrbaren Selfiecam findet man oben noch einen 3,5-mm-Anschluss für Headset bzw. Kopfhörer und unten befindet sich ein USB Typ-C Anschluss, der mit dem mitgelieferten 22,5-Watt-Ladegerät natürlich schnelles Aufladen unterstützt.

Das Vivo NEX mit 8/256 GByte wird in China für umgerechnet 675 Euro angeboten und das Modell mit 128 GByte liegt dort bei etwa 607 Euro.

Neben dem Flaggschiff wurde auch das „Vivo NEX A“ angekündigt, das mit dem Snapdragon 710 Chip, 6 GByte RAM sowie 128 GByte Speicherplatz ausgestattet ist und auf den im Display integrierten Fingerabdrucksensor verzichtet. Dieses befindet sich klassisch auf der Rückseite des Smartphones. Ansonsten ändert sich nichts zum normalen Vivo NEX, d.h. Display, Akku und Kameraausstattung inklusive Selfiecam-Periskop bietet auch das Vivo NEX A. Preislich liegt dieses aber etwas niedriger und kostet in China umgerechnet knapp 526 Euro.

Vivo NEX A

Quelle: Vivo

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

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