Raijintek Ophion Mini-ITX Gehäuse im Test - Seite 4

Aluminiumgehäuse mit Echtglasseitenteilen & Riserkarte für ca. 125 Euro

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Einbau

Das Mainboard lässt sich im Raijintek Ophion problemlos auf den vier vorinstallierten Abstandhalter befestigen. Die vorinstallierte Riser-Karte muss – anders wie auf dem Bild gezeigt – unter dem Mainboard verlegt werden, damit ein bis zu neun Zentimeter hoher CPU-Kühler Platz findet. Die Grafikkarte findet auf der anderen Seite Platz und darf daher bis zu 33 Zentimeter lang sein.

Platz für eine 3,5-Zoll-Festplatte gibt es nur unter dem Top. Alternativ können dort auch zwei SSDs verbaut werden. Lüfter lassen sich an diesen Plätzen entsprechend nicht mehr verbauen.

Festplatte unter dem Top

Eine weitere SSD kann hinter der Front verbaut werden. Dafür müssen zuerst vier kleine Schrauen gelöst und so die Front entfernt werden. Die SSD wird mit vier gummierten Schrauben versehen und diese Kombination hinter der Front platziert.

Das Netzteil wird hinter der Front verbaut – mit der Rückseite nach unten. Dort wird eine Verlängerung angeschlossen, damit das eigentliche Stromkabel wie üblich hinten am Gehäuse eingesteckt werden kann. Bei einer verbauten Festplatte unter dem Top und einem üblichen ATX-Netzteil steht für das Verstecken der Kabel wenig Platz zur Verfügung.

Das Zwei-Kammer-System gefällt uns, da so auf der einen Seite die Grafikkarte und auf der anderen das Mainboard präsentiert werden kann. Viel Platz zum Verstecken von Kabeln besteht dagegen nicht, auch Plätze für Lüfter sind eher Mangelware. Der Einbau der Hardware war aufgrund der geringen Größe zudem etwas langwieriger als bei größeren Konkurrenzprodukten.

Christian Kraft

Redakteur

1 Antwort

  1. mutha sagt:

    „Die beiden Glasseitenteile liegen nicht direkt am Gehäuse an, was optisch ansprechend wirkt, aber natürlich Staub ins Gehäuse eindringen lassen kann.“

    Und vor allem die oberen Lüfter Falschluft ziehen läßt, was ein sinnvolles Kühlkonzept ad absurdum fürhrt. Wer denkt sich sowas aus?!?

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