Honor Band 4 im Test: Konkurrenz für Xiaomi Mi Band 3

Fitness-Armband für ca. 30 Euro punktet mit Farbdisplay & fortlaufender Pulsmessung

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In Deutschland ist das Honor Band 4 im Gegensatz zum Vorgängermodell nur direkt beim Hersteller zu einem recht hohen Preis verfügbar. Warum das schade ist, möchten wir in unserem Kurztest eines Importgeräts festhalten. So bietet das Fitness-Armband des chinesischen Herstellers aus dem Hause Huawei viel fürs Geld und punktet sogar mit einem farbigen AMOLED-Display.

Einführung

Honor hatte in Deutschland letztes Jahr sein Band 3 veröffentlicht, so dass es wohl nur eine Frage der Zeit war, bis man auch das Nachfolgemodell bei uns nachreicht. Wer ungeduldig ist, sollte aber keine Probleme haben, bei den üblichen chinesischen Händlern ein Exemplar zu ergattern. Wir haben unser Testmuster beispielsweise von unserem Partnershop GearBest erhalten. Dort kostet das Fitness-Armband derzeit statt 70 Euro bei Honor in Deutschland nur ca. 32 Euro. Verpackung und Anleitung sind dann natürlich auf Chinesisch gehalten. Die Sprache des Armbands lässt sich aber problemlos auf Deutsch stellen, wie wir im nächsten Abschnitt noch erklären.

Hier sind zunächst die wichtigsten, technischen Eckdaten des Honor Band 4. Vollwertige Smartwatch-Funktionen, also etwa die Erweiterung um Apps oder das Betriebssystem „Wear OS“, glänzen bei diesem Fitnesstracker durch Abwesenheit. Honor beschränkt sich auf die wichtigsten Grundfunktionen und einen aggressiven Preis.

Honor Band 4

  • Bildschirm: 0,95 Zoll; AMOLED; farbig; 2240×120 Pixel
  • Akku: 100 mAh (fest verbaut)
  • Schnittstellen / Sensoren: Pulsmesser, Bluetooth 4.0, Micro-USB (nur zur Aufladung), Schrittzähler
  • Funktionen: Touchscreen, Schlaf-Monitor, Tracken von Workouts und Kalorienverbrauch, Benachrichtigungen, Find-Your-Phone, Wasserdicht
  • Kompatibel zu: Android ab 4.4, Apple iOS ab 8.0
  • Abmessungen / Gewicht: 24,30 x 1,72 x 1,15 cm (mit Armband) / 23 Gramm
  • Preis: ca. 32 Euro

Mit einer Akkuladung soll das Honor Band 4 ca. 15 Tage Standby-Zeit gewährleisten. Wie lange man damit praktisch wirklich hinkommt, hängt aber natürlich sehr stark von der Nutzung ab. Wer etwa das Schlaftracking mit „Huawei TrueSleep“ aktiviert und auch die kontinuierliche Pulsmessung verwendet, landet bei weniger als einer Woche Laufzeit. Zudem beeinflusst natürlich die Anzahl der Benachrichtigungen ebenfalls die Betriebsdauer. Muss das Armband mehr vibrieren und es erfolgt regelmäßig der Blick auf den Bildschirm, dann verkürzt sich eben folgerichtig auch die Akkulaufzeit.

Wir gehen nun im nächsten Abschnitt kurz auf Einrichtung und Verarbeitung des Honor Band 4 ein, beschreiben dann unsere Alltagserfahrungen, bevor wir schließlich natürlich ein Fazit zu diesem Fitness-Armband ziehen.

André Westphal

Redakteur

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