Honor Band 4 im Test: Konkurrenz für Xiaomi Mi Band 3 - Seite 2

Fitness-Armband für ca. 30 Euro punktet mit Farbdisplay & fortlaufender Pulsmessung

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Einrichtung und Verarbeitung

Da die Anleitung des Honor Band 4 nur auf chinesisch gehalten ist und sich das Honor Band 4 nicht ohne weiteres zum Koppeln bereiterklären mag, kratzt man sich zunächst am Kopf. Denn auch die offizielle App „Huawei Wear“ verweist zwar auf das Honor Band 3, enthält aber keine Optionen für die neue Generation. Abhilfe schafft die App „Huawei Health!“ Jene ermöglicht die einwandfreie Kopplung mit dem Honor Band 4 und aktualisierte in unserem Fall auch direkt die Firmware auf die neueste Version. Außerdem wird auf diese Weise dann auch direkt automatisch Deutsch als Sprache eingerichtet.

Die Ladestation des Honor Band 4

An einige etwas seltsame Benennungen muss man sich aber gewöhnen. Die verschiedenen Oberflächen für den Startbildschirm des Armbands sind etwa als „Gesichter“ im Menü des Honor Band 4 zu finden. Außerdem ist eine Huawei ID notwendig, wenn man „Huawei Health“ und das Honor Band 4 mit vollem Funktionsumfang verwenden möchte. Zusätzlich zur Health-App benötigt man auch noch die „Huawei Mobile Services“. Ein wenig Brimborium ist also notwendig.

Die App „Huawei Health“ bietet dann Zugriff auf alle wichtigen Funktionen. So lässt sich manuell einrichten, ob man am Armband Benachrichtigungen von Apps erhalten möchte bzw. welche Apps gewünscht sind. Auch die kontinuierliche Pulsmessung sowie das Schlaf-Tracking schaltet man hier selbst bequem an- und aus. Das Menü ist zwar mit recht vielen Unterpunkten vollgestopft, aber trotzdem übersichtlich. So ging die Einrichtung des Armbands bei uns flott vonstatten und hat man sich einmal die passenden Settings zusammengeklaubt, dient die App in erster Linie der Synchronisierung und Auswertung der Fitnessdaten.

Rückseite des Honor Band 4 mit einem optischen Pulsmesser

Das Honor Band 4 ist laut Hersteller sogar bis zu einer Tauchtiefe von 50 Metern wasserdicht und also auch zum Schwimmen geeignet. Damit punktet das Fitness-Armband gegenüber vielen preisgünstigen Konkurrenten. Workouts muss man aber manuell starten, damit sie korrekt erfasst werden. Auch hier gibt es einige witzige Übersetzungen, denn statt „Freies Training“, darf man „Kostenlos Training“ starten.

Die Verarbeitung des Honor Band 4 ist gelungen, auch wenn sich der Lieferumfang mit dem Silikonarmband, einer kleinen Ladeschale und einem USB-Kabel auf das Nötigste beschränkt. Dank des großen Farbdisplays und der Hochglanz-Vorderseite wirkt das Honor Band 4 aber durchaus eine Ecke hochwertiger als beispielsweise ein Xiaomi Mi Band 3. Letzteres kann den Puls zudem nur punktuell aber nicht kontinuierlich messen.

André Westphal

Redakteur

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