Erste Details zu Radeon RX 5700 XT

Neue 'Navi' High-End Grafikkarte mit 8 GByte & 2560 Shader-Einheiten

Heute nacht wird AMD auf der Spielemesse E3 voraussichtlich offizielle Spezifikationen der zur Computex angekündigten ‚Navi‘ Grafikkarten verraten, aber jetzt sind bereits erste Details der Radeon RX 5700 XT durchgesickert. Demnach wird diese Grafikkarte mit 8 GByte GDDR6 Speicher ausgestattet sein und über mehr Compute-Units als die Radeon RX 590 verfügen.

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Die Informationen stammen aus einer wohl heute nacht für die E3 in Los Angeles vorbereiteten Präsentationsfolie, die allerdings Details zur Speicherschnittstelle und dem Speichertakt vermissen lässt. Auch gibt es keine Details zu Preis und Erscheinungstermin.

Dagegen ist der Folie zu entnehmen, dass die Radeon RX 5700 XT über 40 Compute-Units verfügt, was auf 2560 Stream Prozessoren bzw. Shader-Einheiten hinausläuft. Zum Vergleich: Eine Radeon RX 590 aus der ‚Polaris‘ Generation kommt auf 2304 Stream Prozessoren, kann aber nur auf langsameren GDDR5 Grafikspeicher zurückgreifen und auch die einzelnen Compute-Units sollen laut AMD eine um 25 Prozent höhere Performance pro Takt und eine 50 % höhere Effizienz bzw. Leistung pro Watt mitbringen.

Durch die feinere Fertigung in 7-Nanometer-Technologie werden auch höhere Taktraten ermöglicht als noch bei den in 14- und 12-nm-Technik hergestellten ‚Polaris‘ Grafikchips. Gegenüber der Radeon RX 590 steigert AMD die Frequenzen der Radeon RX 5700 XT von 1469/1545 MHz auf nun 1605/1905 MHz für Basis- und Boost-Takt. Außerdem gibt es als Neuheit noch den „Game Clock“, der mit 1755 MHz ziemlich genau mittig zwischen Basis- und Boost-Takt einzuordnen ist, aber Details dazu gibt es wohl erst morgen.

Quelle: videocardz.com

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

1 Antwort

  1. Sebastian sagt:

    Schon irgendwie komisch, dass man im „High-End“ Segment 2019 mit 9,75TFLOPs Leistung aufwartet, was zwar knapp oberhalb der SP-Rechenleistung der GTX 1080 (8,23TFLOPs) liegt, aber noch deutlich hinter der RTX 2080 (10,6TFLOPs), der GTX 1080 Ti (11,47TFLOPs) und der RTX 2080TI (14,2 TFLOPs) zurückliegt. Was verspricht man sich davon?

    Warum bietet man im neuen High-End Mac eine deutlich höhere Grafikleistung für den professionellen Einsatz an, holt sich aber nicht die „gaming-Krone“ zurück, indem man auch hier mit deutlich besserer Leistung aufwartet?

    Ein Abkömmling der Vega II Pro wäre da sicher besser dran.

    Wobei ich gerade lese, dass die Karte zum Preis von etwa 449 $ rauskommen soll – hmm, dann doch lieber eine RTX 2070, die mehr Features bietet.

    Schade, denn ich hätte es gerne gesehen, dass die „Grünen“ etwas unter Druck geraten und nachlegen müssen, bzw. die Ampaere-Grafikgeneration vorgezogen wird – so aber wird man sich mit dem Turing Refresh um die Ecke, sicher noch Zeit lassen (können).

    denn der RTX 2080 (S) und RTX 2080Ti wird die RTX 5700X wohl nicht gefährlich werden können…

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