Zotac Gaming GeForce GTX 1660 Ti im Test - Seite 4

GeForce RTX 2060 gegen GTX 1660 Ti auf älterer Plattform - was lohnt sich eher?

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Benchmarks: Final Fantasy XV & Tomb Raider

Da die Hauptanwendergruppe von potenten Grafikkarten – abseits einiger Spezialanwendungen – hauptsächlich PC-Spieler sind, haben wir nachfolgend zwei Games mit eingebauten Benchmarks verwendet. Bei diesen wollen wir die beiden Karten in einem Praxistest gegenüber stellen, um nicht nur theoretische, sondern ganz praktische Leistungsunterschiede aufzeigen zu können.

Beim Final Fantasy XV Benchmark wird eine Punktzahl ausgegeben, die angibt, wie gut das Spiel auf dem aktuellen System laufen wird. 2000 Punkte müssen mindestens erreicht werden, um das Spiel starten zu können. 3000 bis 4500 Punkte reichen für eine Standardleistung, ab 6000 Punkte können auch leistungsintensive Grafikeinstellungen flüssig wiedergegeben werden.

Bei 1920×1080 Bildpunkten fällt der Unterschied der beiden Karten sehr gering aus. Erst bei 2560×1440 kann die RTX 2060 einen Vorsprung von etwa 15 Prozent herausholen. Selbst auf einem alten System kann also trotz CPU-Ausbremsung ein deutlicher Vorsprung erreicht werden.

Beim aktuellen „Shadow of the Tomb Raider“ Spiel gibt es eine interessante Auswertung, die die Abhängigkeit vom CPU und der Grafikkartenleistung aufzeigt.

Die Ergebnisse sind bei einer Auflösung von 1920×1080 Pixel fast identisch. Die GeForce GTX 1660 Ti erreicht sogar eine höhere Punktzahl, was aber an den CPU-Werten liegt, die seltsamerweise etwas höher ausfallen. Bezogen auf die durchschnittliche Bildrate liegt die RTX 2060 etwa 12 Prozent über einer GTX 1660 Ti. 
Bei 2560×1440 ergibt sich ein ähnliches Bild. Bezogen auf die durchschnittlichen Bps beim GPU-Wert liegt eine RTX 2060 etwa 14 Prozent über einer GTX 1660 Ti.

Die Abhängigkeit zur CPU kann an dem Wert „GPU-gebunden“ abgelesen werden. Bei einem potenten CPU liegt dieser Wert bei 95 bis 100 Prozent, was bedeutet, dass dann die volle Leistung der Grafikkarte erzielt werden kann. Unsere CPU bremst also in allen Test die Grafikkarten aus. Sehr deutlich wird dies bei der RTX 2060, die bei 1920×1080 den Minimalwert ausgibt, also praktisch ihre gesamte Leistung nicht abrufen kann. Bei der GTX 1660 ist der Wert mit einem Prozent kaum besser.


Christian Kraft

Redakteur

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