Sony kommt beim Bau von Smartphone-Kamerasensoren nicht nach

Nachfrage durch die Partner ist zu enorm

Sony ist im mobilen Segment mit seinen eigenen Smartphones zwar nicht sonderlich erfolgreich, liefert aber an so gut wie alle großen Hersteller Kamerasensoren aus. Das wirkt sich aktuell aus, denn der Bedarf der Partner ist so groß, dass Sony nicht ausreichend produzieren kann. Selbst der 24-stündige Betrieb ist derzeit nicht genug. Die Japaner arbeiten bereits an einem neuen Werk in Nagasaik, das aber erst im April 2021 die Fertigung aufnehmen wird.

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Ein Sprecher Sonys hat erklärt, dass man aktuell keine andere Wahl habe, als sich bei seinen Partnern zu entschuldigen. Sony profitiert dabei davon, dass die Kamera immer mehr zum wesentlichen Unterscheidungsmerkmal bei High-End-Smartphones geworden ist. Modelle mit 48, 64 oder gar 108 Megapixeln sind mittlerweile ja keine Seltenheit mehr. Dabei verwenden die Kamera drei, vier oder sogar fünf Sensoren für die Hauptkameras.

Aktuell dominiert Sony dabei den Markt für mobile Kamerasensoren und hält mehr als 51 % der Marktanteile. Bis 2025 will man auf mindestens 60 % kommen.

Quelle: Bloomberg

André Westphal

Redakteur

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