Toshiba ist raus aus Laptop-Markt

Verkauft letzte Anteile der Marke Dynabook an Sharp

Schon vor zwei Jahren hatte Toshiba begonnen, sich aus dem Notebook-Business zurückzuziehen, als man 80 Prozent seiner Computergeschäfte unter seiner Marke Dynabook an Sharp verkauft hatte. Nun hat Toshiba die letzten 20 % seiner Anteile ebenfalls an Sharp abgegeben und sich damit komplett aus dem PC-Business bzw. dem Laptop-Geschäft zurückgezogen.

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Toshiba hatte seit 1985 Notebooks auf den Markt gebracht wie z.B. 2007 das „dynabook SS RX1„, das mit einem Gewicht von nur 768 Gramm das damals leichteste erhältliche 12-Zoll Widescreen-Notebook der Welt war und dabei sogar noch über ein extrem flaches DVD-Laufwerk verfügte.

Nun gehört Dynabook also komplett zu Sharp, dem ebenfalls aus Japan stammenden Konzern, der allerdings 2016 selbst bereits vom Elektronikriesen Foxconn aus Taiwan übernommen wurde.

Für Anwender ändert sich mit dem kompletten Rückzug von Toshiba allerdings nicht wirklich etwas, denn schon seit Sommer 2018 gibt es praktisch keine neuen Notebooks von Toshiba mehr.

Quelle: Toshiba

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

Eine Antwort

  1. Schluri sagt:

    Werde ich nicht vermissen.

    Ich hab zwar noch 2 Notebooks, ein Tecra und ein Satellite Pro, aber nur weil ich die zum Hammerpreis bekommen habe.

    Das Tecra ist noch ganz OK, mit Wartungsklappe und HDD-LED, aber das Pro ist für den Standardpreis viel zu schlecht. Tastatur ist grausam, die Startzeit trotz SSD unter aller Kanone, 70s bis ich den Desktop sehe, wtf? Mit einer anderen SSD dauerte es sogar noch länger

    Da Toshiba schon den Namenmarken wohl an jeden vermietet oder verkauft hat, z.B. für Billig-TVs, wird man mit diesem Namen eh nicht punkten können

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