GeForce RTX 3000 Serie am 1. September

Nvidia kündigt "GeForce Special Event" mit CEO Jensen Huang an

Nachdem Nvidia bei Twitter am Montag zunächst nur ein mysteriöses Video und einen Countdown veröffentlicht hatte, kam nun eine offzielle Mitteilung. Demnach gibt es in knapp drei Wochen, am Dienstag, den 1. September, um 18 Uhr ein „GeForce Special Event“ mit einer Live-Präsentation vom Nvidia-Chef. Man rechnet natürlich mit der Vorstellung der GeForce RTX 3080 Grafikkarten.

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Offiziell gibt es allerdings keine Details, denn es heißt lediglich, dass „während der Veranstaltung Nvidia-Gründer und -Chef Jensen Huang die neuesten Innovationen des Unternehmens in den Bereichen Gaming und Grafik vorstellen“ wird.

Erwartet wird die Vorstellung von GeForce RTX 3080 Ti und mindestens auch der GeForce RTX 3080 – beide auf Basis der neuen, im Mai diesen Jahres eingeführten ‚Ampere‘ Architektur, die bislang lediglich bei professionellen Produkten für Rechenzentren eingesetzt wird. ‚Ampere‘ ist der Nachfolger der ‚Turing‘ Grafikarchitektur, die erstmals Hardware-Unterstützung für Echtzeit-Raytracing ermöglichte und bei der vor zwei Jahren eingeführten GeForce RTX 2000 Serie eingesetzt wurde.

Nvidia hat das „GeForce Special Event“ fast auf den Tag genau 21 Jahre nach der Einführung der ersten GeForce Grafikkarte terminiert, denn am 31. August 1999 kam die „GeForce 256„, die gemeinhin als erste GPU gilt – nicht mehr als reiner Grafikbeschleuniger, sondern als „Graphics Procesising Unit“. Die GeForce 256 war einer der ersten Serien mit einem Grafikprozessor mit Hardware-Transform-and-Lighting-Einheit (T&L). Letztere ist eine Art spezialisierter, integrierter Koprozessor, der den Zweck verfolgte, Berechnungen an der Objektgeometrie vom Hauptprozessor auf den Grafikprozessor zu verlagern und die CPU damit zu entlasten. Bei vorherigen Grafikkarten erhielten diese lediglich fertige Polygon- und Texturdaten, die nur noch gerendert und ausgegeben werden mussten. Die T&L-Einheit der GeForce 256 hat dagegen Last von der CPU genommen, indem Veränderungen an der Geometrie (Transform) und die Beleuchtung (Lighting) nun über Befehle der Grafikkarte mitgeteilt werden konnten. Dadurch sparte die CPU Zeit und die Systemleistung insgesamt stieg. Diese Neuerung wurde anfangs zwar zögerlich umgesetzt, legte aber den Grundstein

für Geometrie- und Belichtungsberechnungen mittels Shadern, die in den späteren Grafikkartengenerationen Einzug hielten.Der NV10 Grafikchip der GeForce 256 wurde damals noch in 220-Nanometer-Technik hergestellt und basierte auf 17 Millionen Transistoren. Zum Vergleich: Der TU102 Chip der GeForce RTX 2080 Ti wird in 12-nm-Technologie gefertigt und kommt mit 18,6 Milliarden Transistoren – mehr als 1000-mal soviele wie noch 1999.

Quelle: Pressemitteilung

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

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