Deepcool Macube 110 WH im Test - Seite 4

Micro-ATX Gehäuse mit magnetischem Glasfenster & leisem Lüfter für 50 Euro

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Einbau

Die Abstandhalter im Deepcool Macube 110 waren für ein Micro-ATX Mainboard bereits vorinstalliert. Für unser Mainboard war allerdings ein Abstandhalter zu viel vorhanden. Dieser musste entfernt werden, weil er ansonsten einen Kurzschluss hätte hervorrufen können. Dies sollte vor dem Einbau daher genau geprüft werden.
Platz stand anschließend reichlich zur Verfügung und zwar so viel, dass eigentlich auch ein ATX-Mainboard verbaut werden könnte. Dann wären aber zum Beispiel keine Lüfter oder Radiatoren unter dem Top verbaubar.

Ein CPU-Kühler darf maximal 16,5 Zentimeter hoch sein und eine Grafikkarte eine Länge von 32 cm besitzen.

Verbautes Mainboard mit Steckkarte

Die Halterung für lange Grafikkarten kann in der Höhe verstellt werden, um so für verschiedene Modelle genutzt werden zu können. Sie wirkte im Test nicht sehr stabil, was wir komisch fanden, da wir diese beim Macube 310P noch nützlich fanden.
Die Erklärung war einfach. Sie wurde beim Macube 110 falsch herum vorinstalliert und muss für eine bessere Stabilität entsprechend gedreht werden

Grafikkartenhalterung (hier noch falsch herum montiert)

Für den Einbau der Festplatten muss der Käfig aus dem Gehäuse genommen werden. Dafür müssen zwei Schrauben auf dem Boden gelöst werden. Wird kein Radiator hinter der Front verbaut, kann er auch näher an der Front befestigt werden, um dem Netzteil mehr Platz zu gönnen. Eine 3,5-Zoll-Festplatte kann in und eine weitere auf der Halterung befestigt werden. Die obere Festplatte oder auch SSD muss dabei zuerst verbaut werden, da ansonsten kein Zugriff auf die Schrauben mehr besteht. Für beide Festplatten stehen zudem keine Gummierungen zur Verfügungen, so dass Schwingungen an das Gehäuse übertragen werden können.

Zwei SSDs können mit den abgebildeten Abstandhaltern versehen und anschließend bequem in zwei Bereichen hinter dem Mainboardschlitten gesteckt werden. Es stehen dafür vier gummierte Bereiche zur Verfügung, woran die SSDs leicht befestigt und auch wieder gelöst werden können. Ironischerweise werden sie dort auch leicht entkoppelt, was bei SSDs allerdings keinen Mehrwert bietet.

Die Löcher für die Kabel neben dem Mainboard sind nicht gummiert, was tendenziell unruhiger wirkt. An den Löchern befinden sich aber kleine Ösen, die perfekt für eine Fixierung mit den beigelegten Kabelbindern geeignet sind.

Löcher mit Ösen für Kabelbinder

Ein sauberer Aufbau ist mit dem Gehäuse möglich und gleichzeitig steht im Innenraum noch genug Platz für optionale Lüfter oder Radiatoren zur Verfügung. Auf der Rückseite ist zwar nur eine Breite von rund zwei Zentimeter für Kabel vorhanden, aber dies war selbst für das dicke Netzteilkabel kein Hindernis. Das rechte Seitenteil konnte problemlos geschlossen werden.


Christian Kraft

Redakteur

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