Deepcool Macube 110 WH im Test - Seite 6

Micro-ATX Gehäuse mit magnetischem Glasfenster & leisem Lüfter für 50 Euro

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Fazit

Das Deepcool Macube 110 sieht auf unserem letzten Bild aus wie ein sehr schlichtes weißes Gehäuse. Das linke Seitenteil mit dem Glasseitenteil hebt diesen Look etwas auf. Störender empfanden wir aber, dass der Innenraum und auch der hintere Teil des Gehäuse schwarz lackiert wurden, aber dies ist natürlich eine Geschmacksfrage. Uns hätte eine vollständig weiße Version besser gefallen.

Die sehr bequeme magnetische Öffnung des Gehäuses besitzt auch dieses Modell der Macube Serie, die uns bisher immer überzeugen konnte. Die Halterung für lange und schwere Grafikkarten kann ebenfalls hilfreich sein, auch wenn diese bei unserem Exemplar falsch herum vormontiert wurde. Die SSD-Halterung fanden wir interessant. Der Festplattenkäfig ist nun entfernbar oder verschiebbar, was klar positiv zu werten ist.

Deepcool Macube 110

Auch wenn es sich um ein Einsteigergehäuse handelt, sind herausbrechbare Slotblenden unverständlich für uns. Dies ist vor allem für Anwender ärgerlich, die häufiger ihre Hardwarekomponenten wechseln. Jede Anwendergruppe dürfte dagegen die fehlende Festplattenentkopplung stören. Kleine Gummierungen können in diesem Bereich schon einen großen Unterschied ausmachen. Wer über diese beiden Eigenschaften hinwegsehen kann und nicht mehr als zwei USB 3.0 Anschlüsse im Top benötigt, erhält für knapp 50 Euro ein schlichtes Gehäuse mit einigen Zusatzfeatures im Inneren.

Positiv:
+ Seitenteil aus Echtglas
+ Sehr bequeme Öffnung des Seitenteils
+ Halterung für lange und schwere Grafikkarten
+ Festplattenkäfig entfernbar
+ Leiser 120-mm-Lüfter vorinstalliert
+ Push-Pin SSD Halterung

Negativ:
– Slotblenden müssen rausgebrochen werden
– Keine Entkopplung der Festplatten

Christian Kraft

Redakteur

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