Ryzen 5000 CPUs mit SiSoft Sandra getestet

Neue AMD "Zen 3" Serie ca. 9 bis 42 % schneller als Ryzen 3000 "Zen 2" CPUs

Die neuen Ryzen 5000 Desktop-CPUs auf Basis der „Zen 3“ Mikroarchitektur werden erst Anfang November erhältlich sein, aber nach und nach sickern bereits Benchmarks durch. Jetzt wurden Ryzen 9 5950X und 5900X sowie der Ryzen 7 5800X in der Online-Datenbank von SiSoft Sandra gefunden. Dabei überzeugen sie gegenüber ihren Vorgängern vor allem beim integrierten Multimedia-Test.

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Bekanntlich sind Ryzen 9 5950X mit 16 Kernen, Ryzen 9 5900X mit 12 Kernen und Ryzen 7 5800X mit 8 Kernen die direkten Nachfolger von Ryzen 9 3950X, Ryzen 9 3900X und Ryzen 7 3800X aus der „Zen 2“ Generation mit jeweils der gleicher Anzahl Prozessorkernen. Und nachdem der bekannte Twitter-Detektiv TUM_APISAK die Ergebnisse der Ryzen 5000 CPUs in der Online-Datenbank von SiSoft Sandra gefunden hatte, hat ein anderer Twitter-Nutzer diese mit den Resultaten der jeweiligen Modelle der Ryzen 3000 Serie in Balkendiagrammen verglichen.

Sind die neuen Ryzen 5000 CPUs beim Arithmetic-Test von SiSoft Sandra lediglich 9 bis 19 Prozent schneller als ihre jeweiligen Vorgänger mit der gleichen Anzahl Kernen, ist es beim Multimedia-Benchmark von Sandra mit 25 bis 42 % deutlicher. Hier könnte die neue „Zen 3“ Mikroarchitektur mit anderem Aufbau des integrierten Cache eine größere Rolle spielen.

Allerdings macht SiSoft Sandra keine Angaben zur Speicherausstattung der Ryzen 5000 CPUs und diese sollen von höher getaktetem RAM ordentlich profitieren, wie auch die letzte Woche durchgesickerte Präsentation von AMD zum Memory-Overclocking deutete.

Quelle: TUM_APISAK @ Twitter

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

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