AMD empfiehlt DDR4-4000 für Ryzen 5000

Durchgesickerte Präsentation mit Tipps zum Speicher-Overclocking

Offiziell unterstützt AMD auch für seine neue Ryzen 5000 Serie weiterhin DDR4-3200 als Hauptspeicher, aber das hält erfahrene Anwender nicht davon ab, das RAM höher zu takten. Nun ist eine vermeintliche Präsentationsfolie von AMD durchgesickert, die das Zusammenspiel von CPU, RAM und Speichercontroller der neuen „Zen 3“ Generation erklärt und DDR4-4000 als ideal empfiehlt.

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Die Informationen stammen aus der „Where Gaming Begins“ Präsentation, die wohl eigentlich erst zum Marktstart Anfang November und den Testberichten der Ryzen 5000 Prozessoren veröffentlicht werden sollte. Hier erklärt AMD die Unterschiede und den Zusammenhang von drei Speicher-bezogenen Taktungen:

  • Memory Clock (mclk) ist die Frequenz des Hauptspeichers
  • Memory Controller Clock (uclk) stellt dar, wie schnell der Speichercontroller Daten aus dem RAM lesen bzw. schreiben kann
  • Infinity Fabric Clock (fclk) stellt dagegen dar, wie schnell die CPU-Kerne miteinander und mit anderen Komponenten wie PCI Express Bus, SATA und USB kommunizieren können

AMD Ryzen 5000 Memory Overclocking

All diese Taktungen laufen bei der „Zen 3“ Mikroarchitektur standardmäßig synchron – im Verhältnis 1:1:1. Es bleibt aber dem Anwender überlassen, die besten Frequenzen für seine Hardwarekonfiguration zu finden, um die Performance zu maximieren.

In der Vergangenheit hatten sich je nach CPU-Modell DDR4-3600 bzw. DDR4-3800 bei den AMD „Zen 2“ Prozessoren vielfach als optimal herausgestellt, wie wir bereits beim Speichertest mit dem Ryzen 9 3900X herausgefunden hatten. Nun aber proklamiert AMD DDR4-4000 als ideal für seine neue Ryzen 5000 Serie und als Ausgangspunkt für entsprechende Overclocking-Projekte.

Quelle: Technopat (Türkei)

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

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