ARM stellt neue CPUs und GPUs für Smartphones des Jahres 2022 vor

Nun sind die Partner wie Qualcomm und Co. am Zug

ARM hat nicht nur neue CPUs und GPU, sondern auch eine neue Architektur-Basis für seine Chips vorgestellt: Armv9 ist der erste, derartige Sprung seit etwa zehn Jahren. Das verheißt für kommende Smartphone- und Tablet-Flaggschiffe des kommenden Jahres 2022 viel Potenzial. Dabei sollte man im Kopf behalten, dass ARM zwar die Architektur und die darauf basierenden Designs entwickelt, aber keine Prozessoren selbst herstellt. Vielmehr lizenziert man seine Technologien an Partner wie Apple, Qualcomm und Samsung, sie darauf basierend dann ihre SoCs vorbereiten.

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Deswegen wird es auch noch dauern, bis wir die ersten Geräte auf Basis der Architektur Armv9 im Handel sehen werden. Denn zuerst muss ARM noch die Designs für seine Partner zur Verfügung stellen. Die entwickeln dann auf deren Basis neue Chips und letztere gehen dann an konkrete Smartphone-Hersteller, um sie in ihre Geräte zu integrieren. Da hängt also eine ganze Kette dran. Geeignet sind die ARM-Chips natürlich nicht nur für mobile Endgeräte, sondern auch weitere Gadgets.

Vorgestellt wurden beispielsweise die CPUs Cortex-X2 und Cortex-A710 plus die neue GPU Mali-G710. Dabei stehen die neuen Cortex-A710 für die neuen „Big Cores“ mit einer um 30 % gesteigerten Effizienz und einer um 10 % erhöhten Leistung, wenn man mit dem Cortex-A78 vergleiche. Dann sind da auch erstmals nach vier Jahren neue „Little Cores“, nämlich die ARM Cortex-A610, welche die Cortex-A55 beerben, die seit 2017 vehement in Smartphones als effiziente Kerne werkeln. Hier klettere die Leistung um 30 %, während die Effizienz zm 20 % angehoben worden sei. Zudem kommt auch noch der neue Cortex-X2, der den Cortex-X1 ablöst.

Als Ergänzung fungieren natürlich die neuen Mali-GPUs: die Mali-G710 für Smartphone-Flaggschiffe, die Mali-G510 für die Mittelklasse und die Mali-G310 für das Einstiegs-Segment.

Erste Geräte auf Basis der Designs werden wir dann voraussichtlich eben ab Anfang 2022 erblicken. Da ARM eine neue Architektur zugrunde legt, könnten uns also im nächsten Jahr in Sachen Leistung und Effizienz deutlich erheblichere Sprünge erwarten.

Quelle: The Verge

André Westphal

Redakteur

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