Sony PlayStation 5 wird ab Juni 2021 profitabel

Konsole kann dann ohne Verlust verkauft werden

Sony wird seine Spielekonsole der nächsten Generation, die PlayStation 5, ab Juni 2021 ohne Verluste bzw. wenig später mit Gewinn verkaufen. Das geht aus aktuellen Gesprächen des japanischen Unternehmens mit Investoren hervor. Allerdings bleibt es dabei, dass die Konsole im Handel nur schwer zu bekommen ist. Sony rechnet ja damit, dass die Lieferengpässe noch bis 2022 anhalten werden. Dann könnte auch ein kleines Re-Design der PS5 anstehen.

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Wie es um die Xbox Series X steht, ist offen: Vermutlich muss Microsoft länger Verluste hinnehmen. Sowohl die PS5 als auch die Xbox Series X werden für 499 Euro verkauft. Allerdings nutzt die Xbox Series X einen höherwertigen SoC mit mehr Leistung und setzt auch eine aufwändigere Kühlung mit einer Vapor-Chamber ein. Somit dürfte Microsoft je verkaufter Konsole wohl höhere Verluste verbuchen als Sony.

Es ist dabei üblich, dass Spielekonsolen anfangs mit Verlust verkauft werden. Denn das eigentliche Geld wird mit den Spielen bzw. Lizenzen verdient. Damit die Adoption vorangetrieben wird, nehmen Hersteller wie Microsoft und Sony daher beim Verkauf der Hardware Verluste in Kauf. Zu erwähnen ist, dass sich die Informationen nur auf die Ps5 mit optischem Laufwerk beziehen. Ob und wann auch die PS5 Digital Edition bald mit Gewinn verkauft wird, ist offen. Jene kostet 399 statt 499 Euro.

Zusätzlich will Sony offenbar im PC-Segment aktiver werden. Man portierte ja bereits ehemalige PS4-Exklusivtitel wie „Days Gone“ und „Horizon Zero Dawn“. Auch „Uncharted 4: A Thief’s End“ soll nun offenbar den PC erreichen. Es sieht danach aus, als würde Sony da gute Einnahmen generieren und deswegen weiter mit Portierungen experimentieren.

Quelle: The Verge

André Westphal

Redakteur

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