Nvidia GeForce RTX werden laut Hersteller auch 2022 schwer zu bekommen sein

CEO Jensen Huang glaubt an ein Anhalten der Chip-Lieferengpässe

Die Corona-Krise hat die Lieferketten der Technikbranche durcheinander gebracht. Unter den Halbleiterengpässen leiden nicht nur die Hersteller von Fahrzeugen, Smartphones, Tablets und Notebooks, sondern etwa auch Microsoft und Sony. Deren Xbox Series X und PlayStation 5 sind quasi dauerhaft ausverkauft. Genau so schwer hat es die Hersteller von Grafikkarten getroffen. Besserung ist nur langsam in Sicht: Laut dem Geschäftsführer von Nvidia, Jensen Huang, werden die GeForce RTX des Unternehmens auch 2022 schwer zu bekommen sein.

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Huang rechnet damit, dass sich die Lieferengpässe auch durch das Gros des nächsten Jahres ziehen werden. Davon sei man auch bei Nvidia enttäuscht, denn zwar seien die GeForce RTX bzw. Ampere die bestverkauften Modelle, die Nvidia jemals veröffentlicht habe, dennoch hätten nur ca. 20 % der GeForce-Kunden bisher zu einer RTX gewechselt. Die verbleibenden Nutzer möchte man gerne überzeugen, doch die Lieferengpässe führen aktuell zu überhöhten Verkaufspreisen.

Gegenüber Investoren teilte Huang mit, dass die Nachfrage nach den GeForce RTX immer noch enorm sei. Sollten sich die Angaben des CEOs bewahrheiten, dann dürften auch die Nachfolger der aktuellen GeForce RTX 30 eher einen Paper-Launch erleben und nur stockend bzw. zu hohen Preisen in Spielerhände wandern. Auch AMD hatte dabei zugegeben, dass die Lieferengpässe noch lange greifen würden. Ein Manager Sonys teile ebenfalls bereits vor Monaten mit, dass die PS5 deswegen auch 2022 weitgehend ausverkauft sein werde.

Quelle: SeekingAlpha

André Westphal

Redakteur

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