Tesvor S4 im Test: Saugroboter mit LiDAR-Navigation zum aggressiven Preis - Seite 2

Neue App soll Fehler der Vergangenheit ausmerzen

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Ausstattung & Verarbeitung

Laut Tesvor ist der S4 auch kompatibel zu einer kommenden Absaugstation, die uns zum Test aber nicht vorgelegen hat. Sie soll in ca. zwei Monaten erscheinen und wird dann den Staubbehälter automatisch leeren.

Der Tesvor S4 nutzt leider eine Hochglanz-Oberfläche in Klavierlack-Optik, die Staub magischer anzieht, als die eigentliche Saugeinheit. Da hätten wir uns stattdessen eine matte Oberfläche gewünscht.

Recht gelungen ist wiederum die Fernbedienung, welche die Kernfunktionen wie die Anpassung der Saugstärke, das Starten und Stoppen des Saugvorgangs sowie das Zurückschicken zur Ladestation abdeckt.

Der Tesvor S4 kommt mit seinem Laser-Turm auf eine Höhe von ca. 10,2 cm, kann also immer noch unter die meisten Möbel fahren. Der Staubbehälter wird dabei nach vorne herausgezogen. Uns sind da Varianten lieber, die sich von oben entnehmen lassen. Dies ist jedoch Geschmackssache. Vorbildlich ist, dass Tesvor insgesamt vier Seitenbürsten beigelegt hat – also direkt zwei Ersatzbürsten. Dies ist selbst bei hochpreisigen Modellen in der Regel nicht der Fall. Zumal der Einsatz von zwei Seitenbürsten willkommen ist und somit von beiden Seiten Schmutz in Richtung der mittigen Kehrwalze zerrt.

Insgesamt ist die Verarbeitung des Tesvor S4 gemessen am Preis sehr gut, auch wenn das Design natürlich sehr „von der Stange“ ist und etlichen anderen Saugrobotern der Einstiegs- bis Mittelklasse gleicht. Hier kann man eben keine Kapriolen wie eine Glasplatte für die Oberseite erwarten. Was der S4 bietet, ist schnörkellos und beim Preis von 250 Euro für ein Gerät mit LiDAR-Navigation auch in Ordnung.

André Westphal

Redakteur

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