Tesvor S4 im Test: Saugroboter mit LiDAR-Navigation zum aggressiven Preis - Seite 4

Neue App soll Fehler der Vergangenheit ausmerzen

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Fazit

Der Tesvor S4 kostet weniger als der S6 Turbo, die Abstriche sind allerdings allesamt hinzunehmen. So können wir verschmerzen, dass eine Wischfunktion fehlt und das Design rustikaler ist.

Dabei ist die neue Tesvor-App ein deutlicher Sprung nach vorne, bietet aber immer noch vielVerbesserungspotenzial in Komfort und deutscher Übersetzung. Zumal auch die deutsche Sprachausgabe eher misslungen ist.

Der Preis des Tesvor S4 ist wiederum mit ca. 250 Euro für einen Saugroboter mit Laser-Navigation sehr aggressiv geraten. Da bieten die Konkurrenten von Dreame, Yeedi oder eufy zwar die besseren Apps, doch mit dem S4 macht man in Sachen Preis-Leistungsverhältnis eine ordentliche Ansage. Zumal auch die geringe Betriebslautstärke positiv auffällt. Die Saugergebnisse sind sehr gut und der S4 hat im Test schnell und effizient navigiert.

Am Ende kann man den Tesvor S4 also empfehlen, denn das Gesamtpaket ist hier sehr attraktiv. Bleibt zu hoffen, dass der Hersteller seine App noch weiter optimiert, dann könnte man es mittelfristig sogar mit den Platzhirschen aufnehmen. Insgesamt überwiegen aber die positiven Eindrücke wie die LiDAR-Navigation, das geringe Betriebsgeräusch und das sehr gute Preis-Leistungsverhältnis, sodass sich der Tesvor S4 unsere Auszeichnung als „Hartware Redaktionstipp“ verdient hat.

Positiv
+ Starkes Preis-Leistungs-Verhältnis
+ Geringe Betriebslautstärke
+ Effiziente LiDAR-Navigation

Neutral
o Saugstärke entspricht dem Mittelmaß
o Design „von der Stange“

Negativ
– Hochglanz-Oberfläche wirkt rasch schmuddelig
– Neue App ist immer noch verbesserungswürdig

André Westphal

Redakteur

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