Tesvor S4 im Test: Saugroboter mit LiDAR-Navigation zum aggressiven Preis

Neue App soll Fehler der Vergangenheit ausmerzen

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Der chinesische Hersteller Tesvor hat mit dem S4 einen neuen Saugroboter vorgestellt, der unterhalb des ebenfalls von uns getesteten S6 Turbo rangiert. Dafür ist dieses Modell auch weitaus günstiger: Nur ca. 250 Euro kostet der Roboter mit LiDAR-Navigation. Im Test muss sich nun herausstellen, ob hier ein echter Preis-Leistungs-Kracher herausgekommen ist.

So enttäuschte beim Tesvor S6 Turbo vor allem die hanebüchene App. Dass da Hopfen und Malz verloren gewesen ist, hat man auch beim Hersteller eingesehen. So ist mittlerweile mit der schlichtweg „Tesvor“ betitelten Anwendung eine neue App verfügbar. Das verspricht Potenzial. Zudem ist Laser-Navigation bei einem Saugroboter für 250 Euro eine Ansage. Natürlich bleiben Sparmaßnahmen aber nicht aus. Etwa fehlt dem Tesvor S4 eine Wischfunktion. Aus unserer Sicht ist dies verschmerzbar. Die meisten Saugroboter ziehen ohnehin nur einen nassen Lappen mit. Dadurch lassen sich bestenfalls leichte Verschmutzungen reinigen.

Technische Daten des Tesvor S4

  • Navigation: Laser + Gyroscope SLAM
  • Farbe: Schwarz
  • Saugleistung: bis zu 2.200 pa
  • Kapazität des Staubbehälters: 600 ml
  • WLAN-Konnektivität
  • Kompatibilität mit Amazon Alexa und Google Assistant
  • Akku: 2.500mAh
  • Laufzeit: bis zu 120 Min.
  • Aufladedauer: vier bis sechs Stunden
  • Lautstärke: dB <58
  • App Steuerung
  • Besonderheiten: Fallsensoren, automatisches Wiederaufladen, Multi-Oberflächen-Reinigung, Definieren von No-Go-Arealen, Speicherung von bis zu fünf Raumkarten, Einzelraum-Reinigung, Anlegen von Zeitplänen und mehr
  • Lieferumfang: Saugroboter, Ladestation, Stromkabel, Fernbedienung, zwei Filter, vier Seitenbürsten, Reinigungs-Tool
  • Preis: ca. 250 Euro

Wie die technischen Daten zeigen, steht es um den Tesvor S4 grundsätzlich gut. Die Saugstärke liegt mit 2200 pa jedoch eher im aktuellen Mittelmaß. Dafür operiert der Saugroboter mit zwei Seitenbürsten, was wir als Vorteil sehen. Im Lieferumfang liegen auch zwei Ersatzbürsten bei. Tesvor verspricht dank eines verbesserten SLAM-Algorithmus eine besonders effiziente Reinigung. No-Go-Areale lassen sich nicht nur durch Magnetbänder physisch definieren, sondern auch innerhalb der App.

André Westphal

Redakteur

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